Platz für sieben Passagiere: Der neue Toyota Corolla Verso

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Unser Testwagen war mit dem 136 PS starken 2,2-Liter-Dieselmotor bestückt. Der Selbstzünder wuchtet ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmeter auf die angetriebenen Vorderräder und beschleunigt den Japaner in 10,2 Sekunden auf Tempo 100. Das ist keine Spitzenzeit, aber für den normalen Gebrauch ist der Toyota allemal agil genug. Ist der Motor noch nicht auf Betriebstemperatur, neigt er beim Beschleunigen zum dieseltypischen Nageln. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 195 km/h erreicht. Im Modelljahr 2007 kommt erstmals ein wartungsfreier Partikelfilter beim 2,2-Liter-Dieselmotor zum Einsatz. Der Verbrauch des geräumigen Japaners soll bei durchschnittlich 6,6 Liter liegen.

Ganz untypisch für einen Van ist der Corolla Verso recht straff gefedert. In Kurven und bei flotter Fahrweise ist das sportliche Fahrwerk sehr angenehm. Trotz seiner hohen Bauweise neigt sich der Toyota auch bei höherem Tempo nicht zur Seite. Bei schlechter Fahrbahn scheppert es aber gehörig im Innenraum des Fahrzeugs. Die Lenkung empfanden wir als fast schon ein bisschen zu leichtgängig und dadurch etwas schwammig. Ähnlich verhält es sich mit der Sechsgang-Schaltung. Die Kupplung ist verhältnismäßig schwergängig und der Schaltknüppel bewegt sich teilweise nur mit Nachdruck in die gewünschte Position.

Die Serienausstattung unseres Testwagens in der Executive-Version ist äußerst umfangreich. So sind beispielsweise eine Front- und eine Heckkamera mit Einparkfunktion, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Alumetallfelgen, ein Multimedia-Navigationssystem, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und eine Klimaautomatik ohne Aufpreis an Bord. Als Sonderausstattung sind für den Corolla Verso unter anderem ein iPod-Anschluss, ein Glasschiebedach und ein DVD-Entertainment-System mit zwei Bildschirmen erhältlich.