Raumkorrektur: Der Renault Grand Modus im Test
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ESP nur gegen Aufpreis
Das Fahrwerk wurde gegenüber dem Modus kaum verändert. Dank Querstabilisatoren vorne und hinten hält sich das immerhin 1,59 Meter hohe Fahrzeug auch in Serpentinen wacker: Die Seitenneigung bleibt in Grenzen. ESP ist nur beim Top-Benziner und dem stärksten Diesel serienmäßig. Bei den anderen Varianten werden 500 Euro Aufpreis fällig.
Nur zwei Ausstattungen
Ansonsten haben alle Grand Modus die kleinwagentypischen vier Airbags und sollen damit die Bestwertung von fünf Sternen im EuroNCAP-Crashtest erreichen. Zwei weitere Luftsäcke gibt es ab der Ausstattung Dynamique. Die einzige andere Ausstattungsversion heißt Authentique. Wer sich bei Renault auskennt, weiß, dass diese Bezeichnung nicht auf eine besonders authentische, sondern auf eine bodenständige Variante hindeutet. Immerhin gehören eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung und elektrische Fensterheber vorne zum Standard. Wer eine Klimaanlage, ein CD-Radio und elektrische Fensterheber hinten möchte, wählt die Version Dynamique.
1.500 Euro teurer als der Modus
Der Grand Modus kommt am 18. Januar 2008 auf den Markt. Die Einstiegsversion mit 75-PS-Benziner kostet 12.950 Euro und ist damit exakt gleich teuer wie die gleich motorisierte Basisvariante des Modus. Doch bedeutet „größer“ auch hier „teurer“. Denn der Grand Modus ist in der Grundversion Authentique schlechter ausgestattet als der Modus in seiner Basisvariante Avantage. Ausstattungsbereinigt ist der Grand Modus 1.500 Euro teurer als der Modus. Den 1.2 16V TCE gibt es ab 13.950 Euro. Die gefahrene Version Dynamique kostet 16.450 Euro. Nur zehn Euro teurer ist der ähnlich ausgestattete Opel Meriva mit dem 105 PS starken 1,6-Liter-Motor. Preislich liegen die beiden Autos also in engster Nachbarschaft. Die Fahrleistungen sind beim Meriva deutlich schlechter, dafür hat das Auto nach wie vor das bessere Sitzsystem.