Schwelgen in schwarzrot: Seat Mii FR Concept

Die Studie Mii FR zeigt, wie man den kleinen Seat dynamischer gestalten könnte. Außerdem bietet Seat in Zukunft ein automatisiertes Schaltgetriebe für den Mii an. Es soll besonders weich schalten und verringert im NEFZ auch den Verbrauch

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Weiterstadt, 10. Oktober 2012 – Man kann ihn übersehen, trotz seines leuchtenden Rots: Neben den großen Premieren Seat Leon und Toledo auf dem Pariser Autosalon 2012 (noch bis 14. Oktober) steht auch der kleine Seat Mii FR Concept. Im Gegensatz zu dieser Studie gibt es für das neue, automatisierte Schaltgetriebe bereits einen Verkaufstermin.

"FR" bedeutet bei Seat in etwa das Gleiche wie "R-Line" bei Volkswagen: einen dynamischen und sportlichen Charakter. "Zielsetzung war es, ein unaufdringliches aber dennoch dynamisches Styling zu entwickeln, das dem Mii eine noch stärkere Präsenz verleiht", sagt Seat-Designchef Alejandro Mesonero-Romanos. Die in "Tornado-Rot” lackierte Studie zeigt schwarze Kotflügelverbreiterungen, Spoiler und schwarze 16-Zoll-Aluminium-Felgen. Auch im Cockpit bestimmen Rote und Schwarz das Bild, die schwarzen Integralsitze tragen einen roten Schriftzug. Pläne für eine Serienversion gibt es zwar noch nicht, das Exponat auf der Messe sah allerdings schon sehr ernst gemeint aus.

Schwelgen in schwarzrot: Seat Mii FR Concept (7 Bilder)

Das Seat Mii FR Concept soll zeigen, wie man den kleinen Spanier ein wenig sportlicher gestalten kann.

Zum Modelljahreswechsel 2013 hat Seat das Mii-Angebot mit einem automatisiertem Schaltgetriebe (ASG) erweitert. Es ist sowohl für die drei- als auch für die fünftürige Variante und für beide erhältlichen Motoren in den Ausstattungslinien Reference und Style zu haben. Der Aufpreis für das ASG beträgt 700 Euro. Es basiert auf dem manuellen Fünfgang-Getriebe und wiegt mit rund 30 Kilogramm lediglich drei Kilo mehr als die manuelle Version. Zwei elektromechanische Aktoren und drei Elektromotoren erledigen Gangwechsel und Kupplungsbetätigung. Laut Seat ist die neue Kraftübertragung mit besonders weichen Schaltvorgängen auf maximale Effizienz ausgelegt. Im Automatikmodus wählt das Getriebe jeweils den verbrauchsoptimierten Schaltzeitpunkt. Das Ganze ist so auf den NEFZ abgestimmt, dass der Verbrauch laut Katalog niedriger liegt als beim handgeschalteten Mii. Weil man im echten Leben aber noch sparsamer fahren können kann als auf dem Prüfstand, steht jederzeit ein manueller Schaltmodus zur Verfügung. (fpi)