Sparbericht: der Opel Zafira 1.6 CNG

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Diese Kombination wird auch als „monovalent“ bezeichnet, da hier der Erdgastank die primäre Rolle spielt. Im Angebot der Hersteller sind aber auch so genannte „bivalente“ Fahrzeuge, bei denen der Benzintank genauso groß ist wie beim Serienmodell. Hier soll das Erdgas zur Erhöhung der Reichweite dienen. In beiden Fällen spielt der günstige Erdgas-Preis eine Rolle. Beim Zafira 1.6 CNG kamen wir bei keiner Tankfüllung über einen Betrag von 20 Euro. Der momentane Gaspreis liegt bei knapp einem Euro pro Kilogramm, zum Testzeitpunkt waren es noch zwischen 85 und 90 Cent. Obwohl es auch abhängig von der weltweiten Nachfrage ist, profitiert Erdgas in Deutschland vom reduzierten Mineralsteuersatz, der bis Ende 2018 gesetzlich festgeschrieben ist. Leichte Preisdifferenzen gibt es zwischen L-Gas und H-Gas. Letzteres kostet ein paar Cent mehr, bietet aber dafür auch eine höhere Reichweite dank eines höheren Energiegehalts als das L-Gas. Der Energiegehalt von 1 kg Erdgas (H-Gas) entspricht etwa 1,5 Liter Benzin beziehungsweise 1,33 Liter Diesel.

Wie fährt sich der Gas-Opel im Alltag? Zunächst sind optisch keine Unterschiede zum vergleichbaren Benziner festzustellen. Einzig ein markanter Aufkleber an der Tür macht dem Beobachter klar, wovon der Van befeuert wird. Im Innenraum ist viel Platz vorhanden, auch das Zafira-spezifische Flex7-Sitzsystem mit ausklappbarer dritter Sitzreihe ist vorhanden, da sich die Erdgastanks crashgeschützt unter dem Fahrzeugboden befinden. Opel selbst weist darauf hin, dass von den Tanks auch bei einem Unfall keine Gefahr ausgeht, zumal sich Erdgas im Fall einer Leckage sofort verflüchtigt. Auf den Zafira-Sitzen lässt es sich gut aushalten, selbst die ausklappbare zusätzliche Sitzreihe hinten ist nicht unbequem. Die Übersicht, speziell nach vorne, leidet zwar unter der Van-typischen steil abfallenden Frontpartie, allerdings schaffen die vorderen Dreiecksfenster eine lichte Atmosphäre.