Stilvoller Sportler: Der Maserati GranTurismo im Test
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Neigt sich spät zur Seite
Für den gedachten Einsatzbereich ist der GranTurismo bestens gewappnet. Auf langen Autobahnstrecken verwöhnt der Maserati seine Insassen mit bequemen Sitzen und einer angenehm straffen, aber nicht unkomfortablen Federung. Auch die Passagiere auf den Rücksitzen erwartet ein vergleichsweise hoher Komfort. Anders als bei vergleichbaren Coupés sind die Fondsitze im GranTurismo nicht nur als Gepäckablage gedacht, sondern können dank des ausreichenden Platzangebots sogar von Erwachsenen genutzt werden. Fahrbahnunebenheiten kommen bei den Passagieren in den seltensten Fällen an, allerdings neigt sich der GT in flotten Kurven, wenn auch erst recht spät, zur Seite. Spürbar wird dann auch das relativ hohe Gewicht von 1880 Kilogramm.
Üppige Serienausstattung
In Sachen Innenraum hat sich bei den Italienern einiges getan. Vorbei sind die Zeiten, als sich das Cockpit eines Maserati und die Ansprüche eines Kunden nicht unbedingt immer glichen. Die Verarbeitung ist solide, die verwendeten Materialien wirken edel und auch die Optik sollte mit den meisten Geschmäckern konform gehen. Die Serienausstattung des Maserati fällt erfreulich üppig aus und lässt kaum Wünsche offen. Sie umfasst unter anderem sechs Airbags, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, 19-Zoll-Felgen, Parksensoren hinten und eine Klimaautomatik. Außerdem ist ein Multimediasystem mit Sieben-Zoll-Bildschirm und Festplattennavigation mit 30 Gigabyte großem Speicher verbaut.
Ab 112.280 Euro
Der Preis für den Maserati GranTurismo beträgt 112.280 Euro. Die Konkurrenz vom Schlage eines Jaguar XKR mit 416 PS kostet 97.700 Euro. Ein 388 PS starker Mercedes CL 500 schlägt mit 110.373 Euro zu Buche und BMW verlangt für den 367 PS starken 650i mit Sport-Automatik 81.700 Euro. Die drei Konkurrenten haben aber eines gemeinsam: Sie werden an der Ampel nie so viel Aufmerksamkeit bekommen wie ein Maserati GranTurismo.