TÜV-Report: Toyota Prius mit den wenigsten Beanstandungen
Mängelanstieg weiter deutlich
Der Zustand der Autos insgesamt hat sich der Untersuchung zufolge weiter verschlechtert – über alle Altersklassen hinweg. Die Mängelquote stieg um 1,9 Punkte auf 19,5 Prozent. Besonders alarmierend ist dabei, dass gerade sicherheitsrelevante Komponenten beanstandet werden. Wie im Vorjahr stehen Beleuchtung, Achsen und Bremsen auf den Mängellisten ganz oben. Beispiel zehn und elf Jahre alte Wagen: 30,3 Prozent mussten wegen der Beleuchtung die Werkstattrunde drehen, 13,3 Prozent wegen Mängeln an den Achsen, 7,4 Prozent bekamen die Plakette erst nach einer Überarbeitung der Bremsanlage.
Jüngere Autos mit Problemen
Ein anderes Ergebnis wirft ein schlechtes Licht auf noch junge Autos. Diese fallen durch besonders hohe Mängelquoten auf. So bekamen bereits 5,5 Prozent der Autos, die nach drei Jahren erstmals zur Hauptuntersuchung vorfuhren, wegen erheblicher Mängel keine Plakette. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren das lediglich 5,1 Prozent. Bei den fünfjährigen Autos mussten 10,4 Prozent eine Reparaturrunde drehen, bei den sieben Jahre alten Fahrzeugen 16,8 Prozent. Quote der erheblichen Mängel bei den Neunjährigen: 21,4 Prozent. Bei den Ältesten in der Statistik, den elf Jahre alten, ist die Quote ebenfalls angestiegen: 26 Prozent; im Vorjahr waren es 24,1 Prozent. Datengrundlage des TÜV-Reports sind in diesem Jahr mehr als 7,25 Millionen Hauptuntersuchungen bei Fahrzeugen im Alter von drei bis elf Jahren zwischen Juli 2009 und Juni 2010. (imp)