VW Passat: Neue Generation im Fahrbericht
Müdigkeitserkennung und Notbremsfunktion
Für den Passat ist künftig eine Fülle von Sicherheits- und Assistenzsystemen verfügbar. Ganz neu bei VW ist die Müdigkeitserkennung. Sie ist nur zusammen mit einem Tempomat lieferbar und kostet lediglich 25 Euro Aufpreis. Sie analysiert das Lenkverhalten des Fahrers und schließt anhand bestimmter Veränderungen auf eine nachlassende Konzentration. Über ein akustisches Signal sowie einen optischen Hinweis wird der Fahrer darauf aufmerksam gemacht und eine Pause empfohlen. Die weiterentwickelte Distanzregelung ACC plus Front Assist verlangt bei der Ausstattung Trendline 1195 Euro extra und hat nun auch eine automatische Notbremsfunktion. Sie reagiert im Bereich unterhalb von 30 km/h selbsttätig und soll dazu beitragen, Auffahrunfälle zu vermeiden. Ein Frontradar erkennt stehende Fahrzeuge und leitet im Bedarfsfall automatisch ein Bremsmanöver ein. Die Distanzregelung kann zudem im fließenden Verkehr durch maßvolles Beschleunigen und Verzögern einen geeigneten Abstand zum Vordermann sicherstellen.
Andere Fahrzeuge ausgeblendet
Erstmals beim Passat erhältlich ist das maskierte Dauerfernlicht Dynamic Light Assist. Der Assistent erlaubt in Verbindung mit Xenonscheinwerfern bei Geschwindigkeiten über 65 km/h das permanente Fahren mit Fernlicht. Über eine Kamera erkennt das System Gegenverkehr und vorausfahrende Autos und blendet die relevanten Bereiche automatisch ab. Für Fahrzeuge mit konventionellen Halogenscheinwerfern steht eine einfachere Variante der Fernlichtautomatik zur Verfügung, die bei entgegenkommenden Fahrzeugen komplett von Fern- auf Abblendlicht umschaltet.