Trendlinie

Die Bandbreite der optisch geländetauglichen Fahrzeuge ist inzwischen ziemlich groß: Vom Kombi ohne Höherlegung und Allradantrieb bis hin zu jenen Modellen, die tatsächlich geringfügig weiter kommen als die zivilen Versionen ist fast alles vertreten. Der neue Golf Alltrack reiht sich irgendwo dazwischen ein. Nun verrät VW, was er kosten soll

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VW
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Wolfsburg, 12. November 2014 – Die Bandbreite der optisch geländetauglichen Fahrzeuge ist inzwischen ziemlich groß: Vom Kombi ohne Höherlegung und Allradantrieb bis hin zu jenen Modellen, die tatsächlich geringfügig weiter kommen als die zivilen Versionen ist fast alles vertreten. Der neue Golf Alltrack reiht sich irgendwo dazwischen ein. Nun verrät VW, was der Mode-Golf kosten soll.

Die optischen Zutaten des Golf Alltrack gleichen jenen, mit denen der Konzern schon diverse, ähnlich konzipierte Modelle ausstattet. Alufelgen im 17-Zoll-Format, unlackierter Kunststoff um die Radläufe, ein Unterschutz in „Edelstahloptik“ (=Kunststoff) und ein paar Schriftzüge unterscheiden den Alltrack vom normalen Golf Variant. Dazu kommt eine um 20 mm vergrößerte Bodenfreiheit und ein fünf Liter größerer Kraftstofftank. Der Verbrauch im NEFZ steigt gegenüber dem vergleichbaren, gewöhnlichen Golf Variant um 0,3 Liter an.

Trendlinie (8 Bilder)

Der VW Golf Alltrack ist ab 29.975 Euro zu haben.

Die Alltrack-Serienausstattung basiert auf der billigsten Ausstattung Trendline, wurde aber etwas erweitert: So sind unter anderem Ambientebeleuchtung, höhenverstellbarer Beifahrersitz, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Einparksensoren vorn und hinten, Klimaautomatik und ein einfaches Radio serienmäßig. Um einen „normalen“ Golf Variant Trendline auf das Ausstattungsniveau des Alltrack zu bringen, müsste der Käufer rund 2500 Euro zusätzlich ausgeben. Die eingangs erwähnten Unterschiede müssen dem Alltrack-Käufer damit rund 1500 Euro zusätzlich wert sein, denn er kostet etwas über 4000 Euro mehr.

Derzeit wird der Golf Alltrack nur mit drei Dieselmotoren angeboten, die 110, 150 und 184 PS leisten. Die kräftigste Variante wird nur mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe verkauft, Allradantrieb ist bei allen serienmäßig – was im Umkehrschluss auch heißt, dass VW auf eine günstigere Version mit Frontantrieb verzichtet, der so manchem Kunden sicher auch gereicht hätte. Im kommenden Jahr soll noch ein Benziner mit 180 PS folgen. Sollte sich der Golf Alltrack gut verkaufen, sind sicher auch schwächere Ottomotoren denkbar.