Vorstellung: Opel Insignia

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An jeder der vier Fahrzeugseiten gibt es eine Kamera. Damit kann man den Insignia beim Parken aus einer virtuellen Vogelperspektive betrachten. Das gibt es bei anderen Herstellern schon länger und erleichtert das Rangieren unter Umständen sehr. Beim Ausparken soll ein weiterer Assistent vor Querverkehr warnen. Natürlich wird es im Insignia einen Abstandstempomaten geben, wobei Opel noch nicht verrät, bis zu welchem Tempo der funktioniert. In dieser Hinsicht gibt es erhebliche Unterschiede. Der Spurhalteassistent kann nun auch gegenlenken, wenn er der Auffassung ist, der Wagen hätte eine Kurskorrektur nötig.

Als Fünftürer ist der Insignia in der Ausstattung „Business Edition“ derzeit offiziell ab 24.995 Euro zu haben. Dazu reicht Opel eine umfangreiche Ausstattung inklusive Klimaautomatik, Einparkhilfe, Navigationssystem und den guten AGR-Sitzen – ein faires Angebot möchte man meinen. Doch im Netz wird der noch aktuelle Insignia derzeit zum Teil für unter 20.000 Euro angeboten.

Damit dürfte es demnächst vorbei sein, denn an dem aktuellen Rabattniveau kann Opel kein Interesse haben. Schließlich kann das Ziel nur lauten, an die glanzvollen Zeiten von einst anzuschließen. Wobei: So lang, wie manch einer vielleicht meint, sind die gar nicht her. Immerhin hat Opel nach eigenem Bekunden vom ersten Insignia trotz der bekannten Schwächen rund 900.000 Stück verkauft. Einige Hersteller wären wohl froh, in dieser Klasse solche Zahlen vorweisen zu können. (mfz)