Hyundai Veloster: Erlkönig des Korea-Flitzers
Bislang fehlt die sportliche Note im Hyundai-Modellprogramm, doch das wird sich schon bald ändern: Neueste Bilder zeigen, dass bereits eifrig an einem Coupé namens Veloster gearbeitet wird
- rhi
Haar, 31. Mai 2010 – Ob i20, i30 oder ix35: Die aktuellen Modelle von Hyundai können sich sehen lassen. Nur im Sportsegment hapert es ein wenig, das Hyundai Coupé wurde im August 2009 eingestellt. Hier werden gleich zwei neue Fahrzeuge in die Bresche springen: Das starke Genesis Coupé und weiter unten im Programm ein flotter Zweitürer namens Veloster. Die Modellbezeichnung folgt nicht der bekannten Nomenklatur, um so das Fahrzeug besonders hervorzuheben. Der Name hat übrigens nichts mit einem Fahrrad oder Paternoster zu tun: Velo ist die Kurzform für Velocity (Geschwindigkeit), die zweite Hälfte ist laut Hyundai dem Wort Roadster entnommen.
Hyundai Veloster: Erlkönig des Korea-Flitzers (7 Bilder)

Gut getarnt, aber grell lackiert: So erprobt Hyundai den neuen Veloster.
Fahrspaß mit schicker Optik
Der geknippste Erlkönig zeigt, dass der Veloster mit auffälligen Lackierungen die jungen Kunden ansprechen soll. Hinzu kommt ein schnittiges Design, das sich in weiten Teilen an der 2007 gezeigten gleichnamigen Studie orientiert. Bereits jetzt ist das hohe Heck mit sehr flach stehender Scheibe erkennbar. Diese wird durch einen festen Spoiler geteilt, um die Sicht nach hinten zu verbessern, wie man es zum Beispiel vom Citroën C4 oder dem Honda CR-Z kennt. Eine optisch eigenständige Mittelkonsole und in Röhren steckende Instrumente werten das Cockpit auf.
Marktstart Anfang 2011
Technisch basiert der Veloster auf der Plattform des i30 und dürfte von diesem auch die Motoren übernehmen. Als Einstiegsaggregat ist der 1,4-Liter-Benziner mit 109 PS denkbar, die Leistungsspitze markieren ein Ottomotor mit 143 PS und ein Selbstzünder mit 140 PS. Premierenort für den Veloster ist der Pariser Autosalon im Herbst 2010, auf den Markt kommt der 2+2-Sitzer Anfang 2011. Dann könnte das Basismodell für unter 18.000 Euro starten: Da kann ein Konkurrenzmodell wie der Scirocco zumindest preislich nicht reagieren. (imp)