Freitag: OpenAI-Hinweise zum neuen KI-Gerät, Starship mit größerer Gefahrenzone

100 Millionen unauffällige KI-Geräte + Starship-Flug mit mehr Raum + Studie bevorzugt Elektroautos + Desktop-PCs mit Mobil-CPUs + Verbraucherschutz-Podcast

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Smart Home, in dem ein Roboter auf dem Teppich steht, während ein Saugroboter seine Arbeit verrichtet. An der Wand hängt ein großer Bildschirm, im Hintergrund ein Sofa und übliche Einrichtungsgegenstände eines Wohnzimmers; Freitag: OpenAI-Andeutungen, Starship-Genehmigung, Elektroauto-Studie, Tower-PC-Trend & Verbraucherschutz-Podcast

(Bild: Aliaksandr Maskalenka/Shutterstock.com)

Lesezeit: 7 Min.

Laut einem Medienbericht hat OpenAI-CEO Sam Altman Andeutungen zu dem geheimnisumwobenen Gerät gemacht, das er mit Ex-Apple-Designer Jony Ive produzieren will. Während es zum KI-Gerät kaum konkrete Angaben gibt, sind die Ziele ambitioniert. Denn Altman rechnet damit, schneller als jemals zuvor 100 Millionen neue Geräte auszuliefern. Derweil gibt die US-Luftfahrtbehörde grünes Licht für den neunten Testflug von Starship, aber expandiert den Gefahrenbereich. Die Riesenrakete von SpaceX könnte deshalb nächste Woche starten, aber durch die deutlich größere Gefahrenzone sind mehr als 175 Flüge betroffen, die sich um bis zu zwei Stunden verspäten könnten. Am Boden haben Elektroautos Verbrennern den Rang abgelaufen, zeigt eine umfangreiche Meta-Studie. E-Autos sind mittlerweile weniger umweltbelastend, aber auch finanziell günstiger. Dabei wirken sich Entwicklungen im Bereich der Batterietechnik deutlich positiv für das Elektroauto aus – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Der Chef von OpenAI, Sam Altman, hat Mitarbeitern seines Unternehmens einen Ausblick auf die Geräte gegeben, die er zusammen mit dem ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive entwickeln möchte. Dabei sprach Altman über Pläne für die Auslieferung von 100 Millionen KI-Geräten, die Teil des täglichen Lebens werden sollen. Die Mitarbeiter hätten "die Chance, das Größte zu tun, was wir als Unternehmen je getan haben", so Altman. Das neue KI-Gerät von OpenAI soll in der Lage sein, die Umgebung und das Leben der Nutzer vollständig wahrzunehmen. Es wird unauffällig sein und in der Tasche oder auf dem Schreibtisch Platz finden als drittes Kerngerät neben Laptop und Handy: Sam Altman spricht über die Pläne für ein neuartiges KI-Gerät.

Früher als das OpenAI-Gadget, nämlich bereits nächste Woche, könnte SpaceX das Starship zum neunten Testflug starten. Denn jetzt hat die US-Luftfahrtbehörde FAA die offizielle Genehmigung dafür erteilt. Die öffentliche Sicherheit ist laut FAA nach den letzten beiden verunglückten Testflügen gegeben. Allerdings wurde die Gefahrenzone für den nächsten Testflug nahezu verdoppelt, sodass Flugzeuge größeren Abstand halten müssen und eventuelle Trümmer weiter streuen dürfen. Einer der Gründe für die Ausweitung des Gefahrenbereichs ist die erstmalige Wiederverwendung einer zuvor genutzte Antriebsrakete. Dieser "Super Heavy Booster" hat bereits ein Starship ins All befördert und ist im Gegensatz zum Raumschiff selbst heil zur Erde zurückgekehrt: Nächster Starship-Start von SpaceX genehmigt - mit erweiterter Gefahrenzone.

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SpaceX-Leiter Elon Musk dürfte sich als Tesla-Besitzer über eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung freuen. Denn demnach rechnen sich Elektroautos inzwischen auch finanziell, nachdem wenig umstritten ist, dass Elektroautos weniger schädlich für die Umwelt sind als herkömmliche. Die Studie zeigt eine Entwicklung im Bereich der Batterietechnik, die sich deutlich positiv für das Elektroauto auswirkt. Über seinen Lebenszyklus kommt ein Elektroauto der Mittelklasse bei normaler Nutzung und durchschnittlicher Fahrleistung auf rund 40 bis 50 Prozent weniger Treibhausgas-Ausstoß als ein vergleichbar großer konventioneller Pkw: Elektroautos sind inzwischen billiger und weniger umweltschädlich als Verbrenner.

Der Office-PC ExpertCenter P700 und die Gaming-Maschine TUF Gaming T500 haben außer dem Hersteller Asus noch eine weitere, unerwartete Gemeinsamkeit. Statt eines austauschbaren Desktop-Prozessors mit der Fassung AM5 oder LGA1851 baut die taiwanische Firma jeweils ein Mainboard mit einem aufgelöteten Mobilchip ein. Im TUF Gaming T500 sitzt der Zehnkerner Intel Core i7-13620H aus der vorletzten CPU-Generation Raptor Lake zusammen mit einer aktuellen GeForce RTX 5060 Ti. Der Office-PC ExpertCenter P700 setzt stattdessen auf den wesentlich moderneren Mobilprozessor Ryzen AI 7 350 der aktuellen Kracken-Point-Serie mit jeweils vier Zen-5- und Zen-5c-Kernen. Eine integrierte KI-Einheit macht diesen PC Copilot+-tauglich. Es ist ein ungewöhnlicher Trend: Tower-PCs mit aufgelöteten Mobilprozessoren.

Vor dem Supermarkt gibt es häufig freie Parkplätze für E-Autos. Verstoßen Autofahrer gegen geltendes Recht, wenn sie dort ihren Benziner parken? Welche Strafen drohen ihnen, was kennzeichnet genau einen E-Stellplatz im öffentlichen Raum und welche Möglichkeiten haben Ladesäulenbetreiber bei der Parkraumüberwachung? Im Verbraucherschutz-Podcast geht es um die eindeutige Kennzeichnung als reine E-Auto-Parkplätze und wann eine Videoüberwachung der Ladeplätze erlaubt ist. Auch erörtern wir, was zu tun ist bei gestörten Lade-Apps, warum man E-Autos daheim nicht an einer herkömmlichen Schuko-Steckdose laden sollte und welche Ladevarianten stattdessen üblich sind. Das sind die Themen bei Vorsicht, Kunde! – Benziner auf E-Auto-Parkplatz abgestellt.

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(fds)