Range Rover Sport 3.0 TDV6: So fährt sich der neue Basis-Diesel
Der neue Basis-Diesel des "kleinen" Range Rover Sport 3.0 TDV6 schöpft 245 PS aus 3,0 Litern Hubraum. Wir wollten uns selbst ein Bild davon machen, ob die Motorisierung des Briten standesgemäß ist
- Matthias Nauman
München, 28. Juli 2009 – Wie sich die Zeiten ändern: Die erste Generation das Range Rover musste lange auf eine Dieselversion warten. Als der britische Klassiker endlich 1986 – sechzehn Jahre nach seinem Debüt – mit einem vom italienischen Spezialisten VM gelieferten Selbstzünder erhältlich ist, tuckern gerade rund 106 PS unter der Haube, unter der sich zuvor ein V8-Benziner austoben konnte. Beim aktuellen Range Rover Sport liegen die Dinge anders: Sein neuer Einstiegsdiesel hat 3,0 Liter Hubraum und 245 PS zu bieten. Wir wollten uns selbst ein Bild davon machen, ob diese Motorisierung standesgemäß ist.
Blick in den Stammbaum
Man muss immer etwas genauer hinschauen, um den Wagen von seinem großen Bruder ohne "Sport" in der Typenbezeichnung unterscheiden zu können. Der Sport ist zwar 20 Zentimeter kürzer und auch schmaler als der normale Range Rover – mit 4,78 Metern Länge, 2,16 Metern Breite und 1,78 Metern Höhe aber in der Tat alles andere als zierlich.
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Kein Kleinwagen: Der Range Rover Sport mit Dreiliter-Diesel unter der Haube
Doppelter Turbo
Der Range Rover Sport 3.0 TDV6 ergänzt das Dieselangebot unterhalb des 3.6 TDV8, welcher aus acht Zylindern 272 PS schöpft. Der neue V6-Selbstzünder arbeitet mit einem sequentiell-parallel arbeitenden Turbosystem. Zwei Turbolader sollen im Duett ein hohes Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich und ein optimales Ansprechverhalten des Motors sicherstellen, verspricht der Hersteller. Und behält damit weitgehend recht. Der kraftvolle, ausgewogene Antrieb sorgt bereits bei niedrigen Touren für ordentlichen Durchzug, das Drehmomentmaximum von 600 Nm steht ab 2000 Umdrehungen zur Verfügung.