Antriebswende für alle: Das Endzeitszenario
Fahren wir morgen alle elektrisch? Der Austausch der Autos mit Verbrennungsmotor durch Elektroautos braucht viele Jahre. E-Fuels haben indes keine Chance.
Elektroauto VW ID.3 Pure
(Bild: Florian Pillau)
- Christoph M. Schwarzer
Der Straßenverkehr wird elektrisch. Diese Vision wird Realität werden, sagen die einen. Schließlich schreibt die Europäische Union vor, dass ab 2035 nur noch Elektroautos erstmals zugelassen werden dürfen. Stimmt so nicht, sagen die anderen. Außerdem können Gesetze die Wirklichkeit nicht ignorieren, und die wird langfristig nicht nur aus Elektroautos, sondern auch aus Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten bestehen.
Prognosen werden unpräziser, je weiter sie in die Zukunft reichen. Trotzdem lassen sich plausible Annahmen beschreiben. Eine große Hilfe dafür ist die Zulassungs- und Bestandsstatistik des Kraftfahrtbundesamts (KBA). Unter dem Kürzel FZ13 veröffentlicht das KBA einmal im Jahr den Pkw-Bestand in Deutschland aufgeschlüsselt nach den sogenannten Umwelt-Merkmalen, was nichts anderes als die Antriebsarten sind.
Zurzeit gut drei Prozent Elektroautos
Wichtig ist, den Unterschied zwischen dem Bestand und den Neuzulassungen zu begreifen. Letztere beziehen sich, wie es der Name sagt, auf die neu hinzugekommenen Pkw eines Jahres. Das waren 2024 (beim KBA unter anderem in FZ8 geführt) 2.817.331 Exemplare. Der Bestand lag am 1. Januar 2025 bei 49.339.166 Millionen. Von dieser beeindruckenden Zahl waren zum Stichtag lediglich 1.651.643 Elektroautos. Das entspricht gut 3,3 Prozent.
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