Frankfurt nimmt H2-Gelenkbusse in den Linienbetrieb auf

In Frankfurt fahren seit Jahren E- und H2-Busse. Nun folgen Gelenkbusse mit Brennstoffzellen, die Wasserstoff nutzen.

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 Mercedes-Benz eCitaro G Range Extender mit vollelektrischem Antrieb, NMC 3 Batterie, Brennstoffzelle, Wasserstofftanks

Gelenkbusse mit Brennstoffzelle gibt es unter anderem von Daimler Trucks.

(Bild: Daimler Trucks)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der Verkehrssektor ist einer der großen CO₂-Emittenten. Die angestrebte Klimaneutralität ist ohne eine Antriebswende nicht vorstellbar. Dazu muss auch der Öffentliche Nahverkehr seinen Teil beitragen. Noch immer dominieren in Bussen Verbrennungsmotoren, doch langsam kommt auch hier Bewegung in die Entwicklung. Ähnlich wie im Pkw deutet alles auf eine Dominanz der batterieelektrischen Antriebe hin, doch einige Verkehrsverbände testen Alternativen. In Frankfurt am Main gehen erstmals Gelenkbusse mit Brennstoffzelle in den Linienbetrieb.

Seit drei Jahren sind in Frankfurt zusätzlich zu den batterieelektrischen Bussen auch Wasserstoffbusse im Einsatz. Nach Angaben des hessischen Verkehrsministeriums rollen sie etwa auch in den Landkreisen Groß-Gerau und Gießen. Wasserstoffbusse wurden in einigen Städten schon getestet, doch durchgesetzt hat sich das Konzept nicht. Infrastruktur und Unterhalt sind vergleichsweise teuer, auch die Zuverlässigkeit erfüllte nicht immer die Erwartung. Schlussendlich verursachen H2-Busse mehr Kosten pro Kilometer als batterieelektrische Modelle.

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Die klassischen Elektro-Busse mit Traktionsbatterie sind in Hessens Städten weit verbreitet, wie eine Umfrage der dpa ergab. Das Darmstädter Verkehrsunternehmen HEAG mobilo hat derzeit 54 elektrisch angetriebene Busse. In Kassel rollen etwa 12 elektrische Busse, in Offenbach 36. In Fulda haben die RhönEnergie Verkehrsbetriebe sieben E-Busse im Einsatz. Sechs weitere sind bestellt. Dagegen sind Wasserstoffbusse in den Städten selten. In Wiesbaden hat es zwar früher schon welche gegeben. Doch die Verkehrsgesellschaft ESWE teilt mit: "Wir mussten leider erkennen, dass die Technologie nicht zu Wiesbaden unter den gegebenen Bedingungen passt und haben die Fuhrparkstrategie neu ausgerichtet." Dafür rollen dort um die 120 batteriebetriebene E-Busse.

(mfz)