China wird 2025 fast 8 Millionen E-Autos bauen, Tendenz krÀftig steigend

Marktbeobachter weisen auf ein rasantes und dauerhaftes Wachstum bei E-Autos in China hin. GrĂ¶ĂŸter Produzent ist die Marke BYD mit knapp 1,6 Millionen StĂŒck.

vorlesen Druckansicht 110 Kommentare lesen
BYD Atto

Der BYD Atto von Chinas grĂ¶ĂŸtem Elektroautohersteller ist auch bei uns zu kaufen. Wir haben ihn getestet.

(Bild: Christoph M. Schwarzer / heise Medien)

Lesezeit: 2 Min.
Von

China baut seine weltweit dominierende Position in der Elektroauto-Produktion weiter aus. In den ersten neun Monaten des Jahres waren es 6,5 Millionen Fahrzeuge, sagt Branchenkenner Ferdinand Dudenhöffer, 45 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bis zum Jahresende erwartet er 7,9 Millionen und auch darĂŒber hinaus steigende Zahlen.

Der Anstieg der Produktion in China ist auch deswegen bedeutsam, weil er schneller verlĂ€uft als das Wachstum bei den weltweiten Verkaufszahlen batterieelektrischer Autos. Diese waren nach Zahlen der Unternehmensberatung PwC im selben Zeitraum nur um 36 Prozent gestiegen. China steigert damit seinen Anteil an der weltweiten Produktion. Zum Vergleich: In Deutschland wurden in den ersten neun Monaten nach den Zahlen des VDA (Verband der Automobilindustrie) knapp 916.000 batterieelektrische Autos gebaut. In Europa liegen nach den Zahlen des ACEA, der Interessenvertretung der Autoindustrie in Europa (European Automobile Manufacturers’ Association) die Verkaufszahlen hinter den angestrebten deutlich zurĂŒck.

Videos by heise

GrĂ¶ĂŸter Elektroauto-Produzent in China ist BYD, deren Elektroautos inzwischen auch in europĂ€ischen LĂ€ndern erhĂ€ltlich sind. Mit knapp 1,6 Millionen ist sie fast fĂŒr ein Viertel der chinesischen Elektroautoproduktion verantwortlich. Dahinter folgen Geely mit 836.000 und Tesla mit 603.000.

Der Erfolg der Elektroautos in China wird von Analysten zunĂ€chst auf staatliche Subventionen zurĂŒckgefĂŒhrt. Bis Mitte 2025 förderten lokale AbwrackprĂ€mien mit maximaler Förderung fĂŒr den Kauf eines Elektroautos den Umstieg. Sie hatte die VerkĂ€ufe kurz vor ihrem Ende im Juni mit einem Anstieg um 18 Prozent kurzfristig noch einmal krĂ€ftig beflĂŒgelt. Die aktuelle Tendenz weist indes auf einen selbsttragenden Aufschwung hin.

(fpi)