Tesla Model Y Standard im Test: Im Grunde gut
Tesla bietet das Model Y nun auch in einer abgespeckten Version an. Der Kunde bekommt ein rundes Paket, das inzwischen allerdings nicht mehr konkurrenzlos ist.
(Bild: Christoph M. Schwarzer / heise Medien)
- Christoph M. Schwarzer
Es ist Winter in Norddeutschland: In Nordholz sind 17 cm Neuschnee gefallen. In Hamburg friert die Alster zu. Die Fußwege sind vereist. Das ändert nichts am Test des Tesla Model Y Standard, das ich für vier Tage gebucht habe. Im Gegenteil, ich freue mich auf die Kälteprüfung: Können die preisgünstigen LFP-Zellen auch bei Minusgraden schnell laden? Wie machen sich die Streichungen bemerkbar, die das Model Y Standard für 39.990 Euro (plus Auslieferung 40.970 Euro) vom Model Y Premium (49.990 Euro) unterscheiden?
- seit 2025 auf dem Markt
- 7000 Euro günstiger als Model Y „Standard Maximale Reichweite“
- Hinterradantrieb mit 220 kW und 420 Nm
- Preis ab 39.990 Euro
Der Preis jedenfalls ist heiß. Zwar weiß jeder Neugierige, dass es bei Tesla immer wieder Abverkaufsphasen, zum Beispiel zum Quartalsende, und in Nullzinskrediten versteckte Rabatte gibt. Trotzdem sind 39.990 Euro und 534 km Reichweite im WLTP eine Ansage. Zum Vergleich: Ein VW ID.4 wird zurzeit ab 36.335 Euro angeboten, bietet dafür aber lediglich 364 km Reichweite. Der ID.4 Pro mit je nach Bereifung 534 bis 569 km ist ab 42.355 Euro zu haben. In diesen Preisen ist die aktuelle Kaufprämie von Volkswagen, die der Konzern noch bis Ende März gewährt, schon eingerechnet. Ab April wird sie vermutlich in den Herstelleranteil der Neuauflage der staatlichen Förderung eingehen.
Stoffbezüge und mechanische Lenkradverstellung
Wo hat Tesla beim Model Y Standard gespart? An den Sitzbezügen zum Beispiel, die teilweise aus Stoff statt durchgehend aus Kunstleder bestehen. Das finde ich persönlich sehr angenehm. Genauso subjektiv ist, dass mich der Wegfall des ohnehin bei Tesla nie zu öffnenden Panoramadachs nicht stört. Ich gehöre auch zu den Leuten, die das Lenkrad über die mechanische Verstellung schneller und genauer justieren können als über das Display und die Drehdrücksteller.
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