Opel Manta: Neuauflage wird verschoben

Die Renaissance des Opel Manta verschiebt sich auf die 30er-Jahre. Priorität haben zunächst Volumenmodelle. 

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Opel Manta A

2021 baute Opel einen Manta der ersten Generation zum Elektroauto um. Die Reaktionen der Öffentlichkeit während einer Ausfahrt blieben nachdrücklich in Erinnerung.

(Bild: Opel)

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Opel verschiebt das Comeback seines Sportwagen-Klassikers Manta. „Das Manta-Projekt existiert, es gibt Designmodelle, aber vor 2030 wird keines dieser Modelle auf den Markt kommen“, sagte Opel-Chef Florian Huettl in einem Interview mit dem Spiegel. Ursprünglich sollte der Manta als Elektroauto zur Mitte des laufenden Jahrzehnts wiederbelebt werden, wie Huettl und seine Vorgänger wiederholt angekündigt hatten. Dafür präsentierten die Rüsselsheimer einen zum E-Auto umgebauten Manta A, der ausdrücklich als „emotionaler Aufwärmer“ für ein künftiges Serienprojekt gedacht war. Die heise/Autos-Redaktion hatte 2021 die Gelegenheit, dieses Unikat zu fahren.

Im Vielmarkenverbund Stellantis hat Opel nach Hüttls Worten die mittelfristigen Prioritäten neu sortiert. Eine Neuausgabe des Kleinwagens Corsa und neue SUV-Modelle haben bei der deutschen Marke zunächst Vorrang vor einer Neuauflage des Manta. Die sechste Generation des Opel Corsa ist seit 2019 auf dem Markt und wurde zuletzt Mitte 2023 überarbeitet. In diesem Jahr gibt es noch eine GSE-Version, deren Elektromotor 207 kW leistet. Das SUV Mokka kam 2021 auf den Markt und wurde 2024 überarbeitet. Der stärkere E-Antrieb ist hier im Mokka GSE seit Ende 2025 im Handel. Corsa und Mokka dürften innerhalb der nächsten 18 Monate einen Nachfolger bekommen.

(mfz)