Erster Ausflug mit dem Cupra Raval VZ: Bissig und teuer

Für eine erste kurze Proberunde stand uns das Topmodell des Cupra Raval zur Verfügung. Der bietet ein hohes Fahrvergnügen zu einem stolzen Preis.

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Cupra Raval VZ Extreme

Zum Start gibt es den Cupra Raval VZ Extreme nur in einem matten Grün

(Bild: Cupra)

Lesezeit: 6 Min.
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Es hat lange gedauert, aber in diesem Jahr ist es so weit: Der Volkswagen-Konzern bringt eine Reihe von batterieelektrischen Kleinwagen auf den Markt. Die Eckdaten der technischen Plattform sind stets gleich, die Ausrichtung durchaus unterschiedlich. Dem Cupra Raval wird die Rolle eines Rebells angedichtet. Bei einer ersten kurzen Ausfahrt mit dem Topmodell bestätigt sich, dass diese Idee nicht so aufdringlich vorgetragen wird, dass sie im Alltag stören würde.

Auch der Cupra Raval bekommt die bekannte Plattform: Das Basismodell, das ab September ’26 zu haben sein soll, hat einen 37-kWh-Akku mit Lithium-Eisenphosphat-Zellchemie. Damit teilt er die Plattform mit dem VW ID. Polo, der ebenfalls ab September ausgeliefert wird. Die Aufstiegsvariante bekommt 52 kWh Energiegehalt und einen Materialmix aus Nickel, Mangan und Kobalt. Die Motoren leisten im Raval 85, 155 oder 166 kW. In anderen Konzernmodellen ist noch eine Zwischenstufe mit der kleineren Batterie und 99 kW angekündigt, die es im Raval zum Start noch nicht gibt.

Zunächst sind vier Ausstattungslinien geplant. Bereits zur Ankündigung des Raval hatte Cupra ein Sportmodell in Aussicht gestellt und betont, wie sich der Raval von den konservativeren Konzernmodellen VW ID. Polo und Skoda Epiq absetzen soll. Unser Testwagen ist das Spitzenmodell VZ Extreme, für das im Konfigurator 46.525 Euro aufgerufen werden. Bis zum 30. Juni werden von dieser Summe im Rahmen einer Barverkaufs-Aktionsprämie 3000 Euro abgezogen. Unabhängig davon lässt sich festhalten: Ein Schnäppchen ist das für ein Auto dieser Größe fraglos gar nicht. Ähnlich selbstbewusst kalkuliert ist der Opel Corsa GSE, der als sportlicher E-Kleinwagen mit 207 kW ebenfalls mit mehr als 40.000 Euro zu Buche schlagen dürfte.

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