Mazda 5 mit 1,6-Liter-Diesel im Fahrbericht

Bisher war der neue Mazda 5 nur als Benziner erhältlich. Jetzt gibt es den Familienvan auch als Diesel. Gegenüber dem Vorgänger­modell schrumpfte der Hubraum von 2,0 auf 1,6 Liter

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Der Mazda 5 ist jetzt auch als Dieselvariante erhältlich.
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Von
  • Matthias Nauman
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Taormina (Sizilien/Italien), 20. Januar 2011 – Sizilien hat genau das Richtige zu bieten, wenn es darum geht, ein Auto ausgiebig auszuprobieren: Es geht viel rauf und runter auf den Straßen im Schatten des Ätna, dazu gibt es jede Menge Kurven und Biegungen – bloß Glatteis ist eine unbekannte Größe. Ideale Voraussetzungen also, um den Mazda 5 probezufahren, dem der japanische Hersteller jetzt einen neuen Dieselmotor spendiert hat.

Seit Oktober 2010 ist die zweite Generation des Mazda 5 auf dem Markt. Doch zunächst mussten sich die Kunden mit Benzinervarianten begnügen – wahlweise 115 PS oder 150 PS stark. Speziell für Europa hat der Hersteller nun einen neuen Turbodiesel entwickelt. Im Vergleich zum vorherigen Selbstzünder, wie er im alten Mazda 5 zum Einsatz kam, wurde der Hubraum von 2,0 auf 1,6 Liter verkleinert. Gleichzeitig wuchs die Leistung von 110 auf 115 PS an. Das maximale Drehmoment schrumpfte zwar von 310 auf 270 Nm, es liegt nun aber bereits bei 1750 Touren und über einen breiteren Drehzahlbereich bis 2500 Umdrehungen an.

Mazda 5 mit 1,6-Liter-Diesel im Fahrbericht (21 Bilder)

Der Mazda 5 ist jetzt auch als Dieselvariante erhältlich.

Soviel zur Theorie, doch wie schlägt sich der Mazda 5 1.6 MZ-CD in der Praxis? Der Motor vermittelt beim Anlassen einen kernigen Eindruck. Seinen Diesel-Sound kann der Vierzylinder mit Common-Rail-Einspritzung nicht verbergen – auch während der Fahrt nicht. Dafür liefert die Maschine ordentlichen Vortrieb und das bereits bei niedrigen Drehzahlen. So lässt es sich gut und angenehm reisen. Der Blick ins Datenblatt weist eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h und eine Beschleunigung auf Tempo 100 in 13,7 Sekunden aus. Für eine Familienkutsche erscheint das ausreichend, untermotorisiert kommt man sich mit dem 1,6-Liter-Diesel jedenfalls nicht vor.