Fiats Freemont ist ein Dodge Journey

Fiat will offenbar verstärkt die Synergien des Einstiegs bei Chrysler nutzen. So soll es den Dodge Journey künftig als Fiat Freemont geben. Ist das Ganze also nur ein italienischer Neuaufguss?

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Turin (Italien), 24. Januar 2011 – Fiat will seinen Einstieg bei Chrysler nicht nur nutzen, um italienische Technik in Nordamerika zu etablieren, ein Chrysler kann gerne auch einmal als Fiat in Europa verkauft werden, wenn es eine Lücke zu füllen gibt. Auf den Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2011) bringt Fiat den Freemont mit. Er ist fast ein Zwilling des Dodge Journey und ist der erste Fiat auf Basis eines Fahrzeugs aus dem Chrysler-Konzern.

Der Journey ist außer dem Caliber das einzige Dodge-Modell, das in Deutschland noch verkauft wird. Der 4,89 Meter lange Van tritt gegen Fahrzeuge wie Ford Galaxy oder VW Sharan an. Das Sitzangebot des Journey kann von serienmäßig fünf auf sieben Plätze erweitert werden. Dagegen bietet der Freemont stets sieben Sitze. Außerdem werden Fahrwerk und Lenkung neu abgestimmt. Als Fiat erhält das Fahrzeug einen anderen Grill und modifizierte Schürzen, während die Scheinwerfer erhalten bleiben. Die Rückleuchten wurden minimal verändert. Bilder vom Innenraum wurden noch nicht veröffentlicht. Fiat verspricht ein Armaturenbrett mit Chromelementen und eine neue Instrumenteneinheit.

Fiats Freemont ist ein Dodge Journey (6 Bilder)

Fiat bringt den Dodge Journey als Freemont auf den Markt.

Zum Marktstart gibt es für den Freemont einen 2,0-Liter-Diesel mit 140 oder 170 PS, beide kombiniert mit einem manuellen Getriebe. Später soll es auch 4x4-Varianten geben – wie beim US-amerikanischen Dodge Journey. Die Allradversionen erhalten neben dem 170-PS-Diesel auch einen 276 PS starken 3,6-Liter-V6-Benziner, beide kombiniert mit Automatikgetrieben. Außer dem V6 mitsamt der dazugehörigen Automatik sollen alle Motoren und Getriebe von Fiat stammen.

Zwei Ausstattungen werden angeboten. Zum serienmäßigen Sicherheitspaket zählen sieben Airbags und ESP. Serie in beiden Versionen sind außerdem eine Dreizonen-Klimaautomatik, ein schlüsselloses Zugangssystem, ein Tempomat, ein Reifendruck-Kontrollsystem, Nebelscheinwerfer sowie ein Infotainmentsystem mit farbigem Touchscreen und Lenkradbedientasten. Die höhere Ausstattung bietet 17-Zoll-Aluräder, einen größeren Touchscreen, einen SD-Kartenleser, ein DVD-Laufwerk, eine Bluetooth-Freisprechanlage, Parksensoren fürs Heck und eine Fahrlichtautomatik. Der Freemont soll in der zweiten Hälfte 2011 auf den Markt kommen. Die Preise werden noch nicht mitgeteilt. Den Dodge Journey gibt es mit 140-PS-Diesel ab 26.390 Euro. (imp)