Renaults Pläne bis 2016
Renault hat seine Strategie bis 2016 vorgestellt. Geplant sind Elektroautos, aber auch neue Diesel und Benziner. Noch in diesem Jahr bekommt der Twingo ein Facelift, 2012 kommt ein neuer Clio
- rhi
Paris (Frankreich), 14. Februar 2011 – „Renault 2016 - Drive the Change” hat der französische Autobauer einen strategischen Plan für die nächsten sechs Jahre genannt. Wir zeigen, mit welchen Modellen Renault in den kommenden Jahren seine Verkäufe steigern will.
Drei Elektroautos noch in diesem Jahr
Bis 2013 plant Renault eine Steigerung seiner weltweiten Verkaufszahlen auf drei Millionen Fahrzeuge jährlich. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 wurden 2,6 Millionen Stück abgesetzt. Bereits 2011 starten drei Elektroautos: Fluence Z.E., Kangoo Rapid Z.E. und Twizy, 2012 folgt der Kleinwagen ZOE. Renault verspricht, denAnschaffungspreis und die Betriebskosten auf dem Niveau vergleichbarer Dieselmodelle zu halten. Weitere Elektroautos sollen zwischen 2014 und 2016 folgen. Im Jahr 2015 möchte die Renault-Nissan-Allianz 500.000 pro Jahr bauen. Bei den Dieselmotoren wollen die Franzosen mit einer "Energy dCi 130" genannten 1,6-Liter-Maschine den leistungsstärksten Selbstzünder seiner Hubraumklasse anbieten. Im Scénic und Grand Scénic soll er ab Mai 2011 die CO2-Emissionen im Vergleich zum Vorgänger um 20 Prozent reduzieren. Sogar um 30 Prozent soll der CO2-Ausstoß durch den Einsatz neuer Energy-TCe-Benziner sinken. Sie kommen vom Kleinwagen bis zur Mittelklasse zum Einsatz.
Renaults Pläne bis 2016 (7 Bilder)

Noch in diesem Jahr wird Renault den Twingo ĂĽberarbeiten. (im Bild das aktuelle Modell)
Gemeinsame Strategien
Der Renault Twingo wird noch in diesem Jahr ĂĽberarbeitet, ein komplett neuer Clio soll 2012 kommen. Von Dacia soll es ein neues Familienfahrzeug und ein leichtes Nutzfahrzeug geben. Renault und Daimler werden eine gemeinsame Basis fĂĽr die Nachfolger von Twingo und Smart nutzen. Bei den leichten Nutzfahrzeugen teilen sich die beiden Partner zusammen mit Nissan diverse Plattformen. Insgesamt sollen 80 Prozent aller Fahrzeuge, die Renault zwischen 2014 und 2016 auf den Markt bringt, auf einer gemeinsam mit einem Partner genutzten Plattform basieren. Apropos Partner: Im Zuge der Beteiligung am russischen Autobauer Lada soll dort ab 2013 ein neuer Kompaktwagen vom Band laufen. (imp)