Auf Abwegen im Land Rover Defender

Der Defender ist tatsächlich noch ein echter Geländewagen. Mit ihm ist man im Gelände bestens bedient. Wir waren mit einem Land Rover Defender 110 Station Wagon Td4 Rough unterwegs

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Haar, 29. September 2011 – Er ist eines der wenigen Urgesteine, die in der Klasse der Geländewagen noch erhalten geblieben sind. Denn der Land Rover Defender ist tatsächlich noch ein solcher, und eben kein SUV. Mit ihm ist man im Gelände bestens bedient, was andererseits gewisse Einschränkungen auf der Straße bedeutet. Wir waren mit einem Land Rover Defender 110 Station Wagon Td4 Rough unterwegs.

Aber der Zustieg ist gar nicht so einfach: Schon das Trittbrett liegt in einen halben Meter hoch. Ist diese Hürde überwunden, fällt die ungewöhnliche Sitzposition auf: Der Sitz ist in der hintersten Raste, und doch sind die Arme beim Lenken leicht angewinkelt. Und dann die Pedale: Der linke Fuß landet beim ersten Mal fälschlich auf der Bremse, denn die Kupplung ist nur zwei Finger breit von der Außentür entfernt. Die Sitzposition des Landy-Fahrers ist erstaunlich weit links außen. Der Fahrer kann sich aus dem Fenster lehnen, um das linke Vorderrad zu sehen, was einen Vorteil im Gelände bedeutet.

Auf Abwegen im Land Rover Defender (32 Bilder)

Der Landy wird schon seit geraumer Zeit produziert.

Innen dominiert stabiles, schwarzes Hartplastik. Eine Ausnahme ist die Mittelkonsole, wo die bronzefarbene Metallic-Lackierung unseres Modells zum Vorschein kommt. Dort heben sich auch große dunkelgraue Drucktasten vom schwarzen Cockpitmaterial ab, die wie für die Ewigkeit gemacht scheinen. Über die fast senkrecht stehende Windschutzscheibe säubern bei Bedarf zwei schmale Scheibenwischer, die direkt aus den 1970er-Jahren zu stammen scheinen.