Unterwegs im Nissan Qashqai 1.6 dCi 2WD
Der Nissan Qashqai 1.6 dCi greift auf den 130 PS starken Diesel zurĂĽck, der auch im Renault ScĂ©nic läuft. Bringt der DownÂsizing-Motor das kompakte SUV ausreiÂchend auf Touren?
- Martin Schou
Malaga (Spanien), 28. Oktober 2011 – Er ist einer der Pioniere in der inzwischen so beliebten Gattung der Kompakt-SUVs: Seit der Einführung des Qashqai im April 2007 hat Nissan allein in Deutschland bislang knapp 100.000 Einheiten absetzen können. Für das kommende Jahr rechnet der japanische Hersteller gar mit einer Absatzsteigerung. Mit einem 1,6 Liter kleinen Dieselmotor soll der Quashqai auf Touren kommen. Der Selbstzünder aus dem Konzernregal ist in dem SUV ab dem Modelljahr 2012 als 1.6 dCi erhältlich. Nissan attestiert der neuen Variante geringere Verbrauchswerte als beim kleineren 1.5 dCi, aber die gleiche Leistung wie beim Zweiliter-Diesel. Wir nutzten die Gelegenheit zu einer ersten Ausfahrt.
Lädt zum Cruisen ein
Den neuen 1,6-Liter-Dieselmotor entwickelte Nissan zusammen mit Renault. Beim französischen Partner, der mit Nissan über eine Überkreuz-Beteiligung verbunden ist, wird der 130 PS starke Selbstzünder bereits im Kompakt-Van Scénic eingesetzt. Die Maschine stemmt bis zu 320 Nm auf die Kurbelwelle – genauso viel wie der 2.0 dCi. Das maximale Drehmoment liegt beim neuen Diesel sogar früher an als beim größeren Selbstzünder. Statt ab 2000 Umdrehungen pro Minute liegt das Drehmomentmaximum beim 1.6 dCi schon ab 1750 Touren an. 80 Prozent stehen laut Datenblatt schon ab 1500 Umdrehungen zur Verfügung. Das ist vor allem im Stadtverkehr zu spüren. In der City von Malaga hinterlässt der Qashqai einen spritzigen Eindruck. Auf unserer Überlandstrecke erweist sich der laufruhige 1.6 dCi als gemütlicher Cruiser. Über 120 km/h geht dem Selbstzünder allerdings etwas die Puste aus. Dafür lässt er sich im niedertourigen Bereich gutmütig und ohne Knurren fahren.
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