Peugeot 208: Das soll er kosten

Der Peugeot 208 tritt ein schweres Erbe an. Immerhin gehörten seine Vorgänger 205, 206 und 207 zu den erfolgreichsten Kleinwagen in Europa. Wir stellen den neuen Polo-Gegner vor

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Saarbrücken, 18. Januar 2012 – Der Peugeot 208 tritt ein schweres Erbe an. Immerhin gehörten seine Vorgänger 205, 206 und 207 zu den erfolgreichsten Kleinwagen in Europa. Wir stellen den neuen Polo-Gegner vor.

Peugeot bietet den 208 mit fünf Benzinern und drei Dieselmotoren an. Die Selbstzünder leisten 68, 92 oder 115 PS. Die beiden schwächeren sind auch mit dem elektronischen Schaltgetriebe lieferbar. Selbst die stärkste Ausführung ist im NEFZ mit nur 3,8 l/100 km angegeben, was einem CO2-Ausstoss von 99 g/km entspricht. Bei den Benzinern übernahm Peugeot die kräftigeren Motoren mit 156, 120 und 95 PS aus dem Vorgänger.

Peugeot 208: Das soll er kosten (10 Bilder)

Der Peugeot 208 startet im April 2012 als Drei- und FĂĽnftĂĽrer.

Neu sind dagegen die 1,0- und 1,2-Liter-Maschinen. Die beiden Dreizylinder-Saugmotoren leisten 68 und 82 PS und sollen besonders sparsam sein. Sie verzichten auf die Unterstützung eines Turboladers, was sich beim Drehmoment schmerzlich bemerkbar macht. So bietet der Basis-Benziner gerade einmal 95 Nm bei 3000 U/min. Da das Auto mindestens 1153 Kilogramm schwer ist, dürfte diese Kombination schnell den Wunsch nach mehr Leistung aufkommen lassen. Der etwas stärkere 82-PS-Benziner bietet auch nur ein maximales Drehmoment von 118 Nm. Was ein Turbolader bewirkt, zeigt ein Blick auf die Konkurrenz. Der Skoda Fabia bietet mit seinem 1,2-TSI-Motor (86 PS) ein maximales Drehmoment von 160 Nm – und das schon ab 1500 U/min. Warum Peugeot bei einer neu entwickelten Motorengeneration nicht auf Downsizing setzt, bleibt einigermaßen unverständlich.

Die beiden Basis-Benziner werden erst ab September angeboten. Beim Verbrauch sollen sie in einer Liga mit den sparsamsten Modellen ihrer Klasse mithalten können. Im NEFZ ist der 68-PS-Motor mit 4,3 l/100 km angegeben, die stärkere Version soll nur 0,2 L/100 km mehr brauchen. Der CO2-Ausstoss liegt bei 99 bzw. 104 g/km. Für die Benziner ist ein Start-Stopp-System aber nach wie vor nicht verfügbar. Der eben zum Vergleich herangezogene Skoda Fabia liegt mit 5,2 l/100 km (121 g/km) deutlich schlechter.