Mini Countryman John Cooper Works: 218 PS im Mini-SUV
Daten wie Preise oder Fahrleistungen waren noch geheim, doch BMW ließ uns schon im Dezember mit einem Vorserienmodell des Mini Countryman John Cooper Works fahren. In Genf wird er nun offiziell vorgestellt
- Matthias Nauman
München, 29. Februar 2012 – Es war ein ungewöhnlicher Fahrbericht: Daten wie Preise oder Fahrleistungen waren noch geheim, doch BMW ließ uns schon im Dezember mit einem Vorserienmodell des Mini Countryman John Cooper Works fahren. Auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März 2012) stellen die Bayern nun die Serienversion des stärksten Minis vor.
Stärkster Mini aller Zeiten
Der 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung leistet 218 PS bei 6000 U/min. Das maximale Drehmoment von 280 Nm liegt zwischen 1900 und 5000 Umdrehungen an, mittels Overboost kann es kurzzeitig auf bis zu 300 Nm gesteigert werden. Alternativ zur serienmäßigen Sechsgang-Schaltung steht für den Countryman JCW gegen Aufpreis auch eine Sechsgang-Automatik zur Verfügung. Unabhängig vom Getriebe beschleunigt das SUV in sieben Sekunden von null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h beim Handschalter und 223 km/h in der Automatikversion. Als Verbrauch im NEFZ gibt der Hersteller 7,4 beziehungsweise 7,9 l/100 km an.
Mini Countryman John Cooper Works: 218 PS im Mini-SUV (23 Bilder)

Premiere auf dem Genfer Autosalon 2012: Mini Countryman John Cooper Works
Serienmäßiger Allradantrieb
Für standesgemäßen Sound soll eine Sportabgasanlage sorgen. Durch Aktivierung der Sport-Taste können das Ansprechverhalten des Motors und der Auspuffklang beeinflusst werden. Gleichzeitig soll die Lenkung direkter arbeiten. Als einziger John Cooper Works verfügt der Countryman über einen serienmäßigen Allradantrieb. Mithilfe eines elektromagnetisch arbeitenden Mitteldifferenzials kann hier das Antriebsmoment stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt werden. In normalen Fahrsituationen schickt das Allradsystem maximal 50 Prozent, unter extremen Bedingungen sogar bis zu 100 Prozent der Antriebskräfte an die Hinterräder. Ein Sportfahrwerk ist ab Werk verbaut und legt das SUV zehn Millimeter tiefer.