Zwergenaufstand: Abarth 695 Edizione Maserati

Einen leistungsstarken Kleinstwagen im Ferrari-Style hat Abarth bereits im Angebot. Nun folgt ein weiterer Ableger zu Ehren der Schwestermarke Maserati. Der 695 Edizione Maserati powert mit 180 PS

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Auf 499 Exemplare limitiert: der Abarth 695 Edizione Maserati
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Von
  • Matthias Nauman
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Frankfurt/Main, 17. Oktober 2012 – Abarth arbeitet die italienische Sportwagenwelt konsequent ab: Einen Abarth 500 à la Ferrari gibt es schon, nun wird die nächste Schwestermarke im Fiat-Konzern zitiert, Maserati. Ab sofort ist das Sondermodell Abarth 695 Edizione Maserati bestellbar. Als Basis dient die Cabrioversion des Abarth 500, die wiederum auf dem Fiat 500C aufbaut. Das Angebot ist auf 499 Exemplare limitiert.

Herzstück des 695 Edizione Maserati ist ein 1,4-Liter-Turbomotor mit 180 PS, der auch im 695 Tributo Ferrari zum Einsatz kommt. Mit dieser Leistung erreicht das Cabrio mit dem charakteristischen Rollverdeck eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Den Sprint von null auf Tempo 100 km/h erledigt der 695 Edizione Maserati in 7,4 Sekunden. Für die passende akustische Untermalung sorgt eine so genannte Dualmode-Abgasanlage, die jenseits von 3000 Touren akustisch noch einmal nachlegt.

Den dynamischen Charakter des italienischen Renn-Flohs unterstreicht auch das Sportgetriebe Abarth Competizione, das mittels Schaltwippen am Lenkrad Gangwechsel in Sekundenbruchteilen ermöglichen soll. Für die Verzögerung ist eine Brembo-Bremsanlage mit innen belüfteten, gelochten Scheiben an der Vorderachse zuständig. Ein Sportfahrwerk von Koni mit adaptiven Stoßdämpfern sowie ein elektronisches Sperrdifferenzial mit Antischlupfregelung sollen hohe Fahrdynamik ermöglichen.

Exklusiv dem neuen Sondermodell vorbehalten ist die Karosseriefarbe "Bordeaux PonteVecchio". Dieser aus der Maserati-Skala stammende dunkelrote Lack ist in drei Schichten aufgebaut, die Licht auf eine einzigartige Weise reflektieren und für eine ganz besondere Farbtiefe sorgen. Auch die Außenspiegel tragen diesen Farbton, während das Rollverdeck in dunklem Titan-Grau gehalten ist. Die Speichen der titangrauen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen erinnern wie das Wappen von Maserati an den Dreizack des Meeresgottes Neptun. Auch die Endrohre der doppelflutigen Abgasanlage sind im Maserati-Design gefertigt.

Fahrer und Beifahrer nehmen im Abarth 695 Edizione Maserati auf Sportsitzen Platz. Sie sind mit dem für Maserati typischen sandbeigem Leder bezogen. In die integrierten Kopfstützen ist die Ziffer 695 geprägt, eine Reminiszenz an Abarth-Rennwagen aus den 1960er-Jahren. In der Armaturentafel finden sich Einsätze aus matt schimmerndem Sichtcarbon. Die Pedale und die Stütze für den linken Fuß des Fahrers sind aus Aluminium gefertigt.

Zur Serienausstattung des 695 Edizione Maserati gehören ein TomTom-Navigationssystem inklusive Bluetooth-Freisprecheinrichtung, eine HiFi-Anlage von JBL und Xenonscheinwerfer. Ergänzt wird das Ganze durch das ab Werk mitgelieferte Reisegepäck der Marke Tramontano. Es besteht aus zwei hellanthrazitfarbenen Reisetaschen aus Leder. Der Preis für den Abarth 695 Edizione Maserati: stattliche 38.260 Euro. Doch damit ist das Sondermodell immer noch rund 3.750 Euro billiger als der Bruder 695 Tributo Ferrari.

Zwergenaufstand: Abarth 695 Edizione Maserati (13 Bilder)

Auf 499 Exemplare limitiert: der Abarth 695 Edizione Maserati

(imp)