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Vorgestellt wurde der Renault Clio Grandtour schon auf dem Pariser Salon im Herbst, nun gibt es weitere Details zu dem flott gezeichneten Kombi, der im April zu den Händlern rollen wird
München, 22. Februar 2013 – Vorgestellt wurde der Renault Clio Grandtour schon auf dem Pariser Salon im Herbst, nun gibt es weitere Details zu dem flott gezeichneten Kombi, der im April zu den Händlern rollen wird. Die Chancen für einen Erfolg stehen gar nicht schlecht, was nicht nur am gelungenen Design liegt, sondern auch daran, dass es in seiner Klasse immer weniger direkte Konkurrenz gibt.
Etwas mehr Platz
Der neue Kombi ist mit 4,27 Metern rund sieben Zentimeter länger als sein Vorgänger, der Radstand wuchs um knapp zwei Zentimeter auf 2,59 Meter. Da der Radstand identisch mit dem Fünftürer ist, dürften sich auch die Platzverhältnisse im Innenraum gleichen. Der Kofferraum profitiert von den größeren Abmessungen kaum. Der Vorgänger nahm ohne variablen Ladeboden 439 Liter Gepäck auf, der Neue schluckt 443 Liter. Deutlich größer wurde aber das Volumen bei umgeklappter Rückbank, denn dort passen mit 1380 nun gleich 140 Liter mehr rein. An einen der Hauptkonkurrenten in diesem Segment kommt er mit diesen Werten nicht ran. Der Skoda Fabia, der wahrscheinlich 2014 runderneuert wird, nimmt zwischen 505 und 1485 Litern Gepäck auf – bei ähnlichen Abmessungen.
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Der Renault Clio Grandtour wurde im Herbst 2012 auf dem Pariser Salon vorgestellt.
Zwei Benziner, zwei Diesel
Zunächst werden vier Maschinen angeboten, zwei Benziner und zwei Dieselmotoren. Die sind aus der Limousine schon bekannt. Der Basisbenziner leistet 74 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 107 Nm bei 4250/min. Etwas leichter, gerade auch mit viel Gepäck, dürfte sich der Dreizylinder mit 90 PS tun. Er bietet zwar auch nur 135 Nm, dieses liegt aber schon bei 2500/min an. Seinen Verbrauch im NEFZ gibt Renault mit 4,5 Litern an, der Basisbenziner soll 5,5 Liter verbrauchen. In einem ersten Fahrbericht hat die kleine 90-PS-Maschine in der Limousine einen guten Eindruck hinterlassen. Trotzdem wird die Palette natürlich noch um stärkere Motoren ergänzt. Eine Möglichkeit wäre der 1,2-Liter-Turbomotor mit 115 PS, der schon im Mégane für ansprechende Fahrleistungen sorgt.
Auch bei den Selbstzündern erwarten wir noch einen Ausbau des Angebots. Wahrscheinlich wird noch im Laufe des Jahres der 1,5-Liter-Vierzylinder mit 109 PS nachgereicht. Momentan sind zwei Diesel mit 75 oder 90 PS im Programm. Beide sind im NEFZ mit 3,6 Litern angegeben. Für die aktuell stärksten Motoren bietet Renault bei den teuren Ausstattungen eine Eco-Mode-Taste an. Dann werden Drehmoment und Leistung gedrosselt, auch die Klimaanlage arbeitet dann auf Sparflamme. Der Verbrauch soll so beim Benziner um bis zu 10 Prozent, beim Diesel sogar um 12 Prozent sinken, verspricht Renault.