Stromtester

Kaum ein BMW hatte ein so lange Vorlaufzeit: Der i3 stand als Studie inzwischen auf zahlreichen Messen, in den Handel soll er jedoch erst im Laufe des Jahres kommen. Offiziell vorgestellt wird er auf der IAA im September, als Erlkönig ist er jetzt schon unterwegs

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Von
  • rhi

Haar, 26. März 2013 – Kaum ein BMW hatte ein so lange Vorlaufzeit: Der i3 stand als Studie inzwischen auf zahlreichen Messen, in den Handel soll er jedoch erst im Laufe des Jahres kommen. Offiziell vorgestellt wird er auf der IAA im September, als Erlkönig ist er jetzt schon unterwegs.

Bereits im Herbst 2012 zeigte das i3 Concept Coupé, wohin die „optische Reise“ geht. Die Studie war knapp vier Meter lang und 1,56 Meter hoch, in der Serie wird es dabei bleiben. Die Karosserie besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK. In Höhe der Fondtüren sind die Fenster weit nach unten gezogen. Für die hinteren Portale setzt BMW auf eine Lösung im Stil des Mini Clubman oder Mazda RX-8, nämlich recht schmale Türen, die entgegengesetzt öffnen.

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Trotz Tarnung ist die Grundform des BMW i3 bereits gut zu erkennen.

Innenraum und Cockpit des i3 werden auf das Wesentliche reduziert. Auffallend ist ein großer Bedienhebel am Lenkrad, in dem Funktionen wie Blinker und Scheibenwischer zusammengefasst werden. Gleich zwei Displays – eins hinter dem Lenkrad, eins mittig auf dem Armaturenbrett – stehen zur Steuerung der Infotainment- und Kommunikationsfunktionen bereit.

Den Antrieb übernimmt ein 125 kW starker Elektromotor, aus dem Stand stehen 250 Nm Drehmoment bereit. Die Reichweite zwischen den Ladestationen liegt bei durchschnittlich 160 Kilometern, auf Wunsch wird ein Dreizylinder als Range Extender im Heck untergebracht. Eins steht jetzt schon fest: Billig wird das i3-Vergnügen nicht. BMW hat noch keine konkrete Aussage gemacht, was der i3 kosten soll. Der Preis soll im Bereich des BMW 520i liegen – das wären aktuell rund 40.000 Euro. (imp)