Strom-Stoß

Das Leben ist ungerecht. Denn so etwas fällt unsereinem spätestens am Stammtisch ja auch ein. Das mit dem 82 PS starken KERS aus der Formel 1 im City-Stromer heckten aber Renault Sport F1, Renault Sport Technologies und die Leute aus der Renault-Elektrofahrzeugsparte aus ...

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Renault packt ein KERS in den Twizy.
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Köln, 26. April 2013 – Eh klar, dass Elektroautos bald ihre Vernunftecke verlassen haben – ihre Technik ist eben auch gut für fulminante Beschleunigung. Beispiele für lustbetonte Strommobile gibt es daher mittlerweile genug. Aber dass es nun den an sich überaus braven Renault Twizy erwischen würde - damit haben wir nicht gerechnet. Mit einem KERS aus der Formel 1 bietet er bis zu 100 PS und beschleunigt in sechs Sekunden auf 100 km/h. Der Beiname "Sport F1"ist also berechtigt.

Das Konzept heckten Renault Sport F1, Renault Sport Technologies und die Leute aus der Renault-Elektrofahrzeugsparte aus. Ihre leicht abseitige Idee: Ein 82 PS starkes KERS (Kinetic Energy Recovery System) aus der Formel 1 in den kleinen, 18 PS starken City-Stromer zu verpflanzen. Das Leben ist ungerecht. Denn so etwas fällt unsereinem spätestens am Stammtisch ja auch ein – nur, dass die im Gegensatz zu uns eben Zugriff auf derlei Stromjuwelen haben ...

Strom-Stoß (10 Bilder)

Renault packt ein KERS in den Twizy.

Das nur 30 Kilogramm leichte KERS-System findet hinter dem Fahrer Platz (wo auch sonst?) und macht den eineinhalbsitzigen Twizy endgültig zum Einsitzer. Hier darf es heimlich, still und leise Strom zurückgewinnen. Ist KERS damit fertig, kann es bis zu 13 Sekunden lang zusätzlich 82 PS abgeben. Eine Gesamtleistung von 100 PS also.