RĂĽckruf: 469.000 Jeeps bekommen ein Software-Update
Der US-Autohersteller Chrysler hat 469.000 ältere Jeep-Modelle in die Werkstätten zurückgerufen. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass die Gangschaltung ungewollt auf „neutral“ schaltet und das Auto einfach losrollt
Der US-Autohersteller Chrysler hat 469.000 ältere Jeep-Modelle in die Werkstätten zurückgerufen. In einigen Fällen könne es vorkommen, dass die Gangschaltung ungewollt auf „neutral“ schalte, teilte Chrysler am Samstag (Ortszeit) in Auburn Hills mit. Nach Angaben der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA besteht dann die Gefahr, dass das Auto unkontrolliert ins Rollen kommt. Dem will Chrysler nun mit einer Software-Aktualisierung vorbeugen.
(Bild:Â heise/Autos Archiv )
Es geht den Angaben zufolge um die Jeep-Modelle Commander und Grand Cherokee der Baujahre 2006 bis 2010 beziehungsweise 2005 bis 2010. Betroffen sind knapp 328.000 Fahrzeuge in den USA, Kanada und Mexiko, die restlichen 141.000 außerhalb dieser drei Länder, darunter auch Deutschland. Zuletzt hatte die Fiat-Tochter im November ältere Jeep-Modelle zurückrufen müssen. Damals ging es um Airbags und Gurtstraffer, die während der Fahrt plötzlich auslösen könnten. Betroffen waren damals allein in den USA rund 745.000 Autos. (dpa) (mfz)