Eilausgabe

Renault stellt das Sondermodell Mégane Coupé R.S. Red Bull Racing RB8 vor. Bei diesem müssen sich Interessenten möglicherweise etwas beeilen, denn mehr als 55 Stück soll es nicht geben. Wir stellen den Sportler vor

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Von
  • Henry Dinger

Köln, 10. Juni 2013 – Bereits im vergangenen Jahr hatte Renault eine auf 50 Autos limitierte F1-Sonderausgabe des R.S. aufgelegt, nun folgt das ganz ähnlich konzipierte Sondermodell Mégane Coupé R.S. Red Bull Racing RB8. Auch bei diesem müssen sich Interessenten möglicherweise etwas beeilen, denn mehr als 55 Stück soll es nicht geben.

Der limitierte R.S. glänzt im selben Nachtblau-metallic wie der aktuelle F1-Rennwagen von Red Bull. Das geschwungene Luftleitelement in der Frontmaske, die Außenspiegelgehäuse, die Türgriffe und der Dachspoiler sind in Grau gehalten. Schwarze 19-Zöller, rote Bremssättel und Red-Bull-Racing-Logos an den Flanken sollen den RB8 unübersehbar machen. Dazu sollen auch Lorbeerkränze mit der Jahreszahl 2012 in den hinteren Seitenscheiben beitragen, die an den dritten Titelgewinn in Folge von Sebastian Vettel hinweisen. Ausgeliefert wird das Sondermodell mit dem Cup-Fahrwerk. Es bietet eine mechanische Differenzialsperre an der Vorderachse, härtere Dämpfer und Federn, einen steiferen Querstabilisator und geschlitzte Bremsscheiben.

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Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und der Renault Mégane Coupé R.S. Red Bull Racing RB8

Anders als die Serienausführung des Mégane R.S. hat der RB8 eine Start-Stopp-Automatik. Damit soll der Zweiliter-Turbomotor im NEFZ durchschnittlich gleich 0,7 Liter weniger verbrauchen und sich im Schnitt 7,5 l/100 km genehmigen – stellt sich die Frage, warum Renault die Start-Stopp-Automatik dann nicht in Serie verbaut. Die Maschine selbst wurde nicht verändert: 265 PS und 360 Nm beschleunigen den Franzosen in minimal sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, erst bei 254 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Innen gibt es Sitze von Recaro, eine rote Dekorleiste am Armaturenbrett und eine nummerierte Plakette. Zur Serienausstattung gehört der sogenannte „R.S. Monitor 2.0“, der Auskunft über Ladedruck, Öltemperatur, Belastung der Bremsen, aktuelle Motorleistung sowie Quer- und Längsbeschleunigung gibt. Mit einer integrierten Stoppuhr lassen sich Runden- und Sprintzeiten messen. Zur Serienausstattung gehören außerdem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, ein Schlüsselloses Zugangs-System und eine Klimaautomatik. Das Auto kostet mindestens 34.990 Euro. (imp)