Handy-Auslandstarife innerhalb der EU sinken weiter
Die europäischen Regulierungsbehörden hatten den hohen Mobilfunktarifen beim Roaming in den EU-Ländern im vergangenen Jahr den Kampf angesagt und eine schrittweise Absenkung verordnet.
Die Gebühren für Handy-Gespräche im Ausland innerhalb der Europäischen Union werden zum 30. August weiter fallen. Beim Roaming in den Netzen des EU-Auslands sinkt der Nettopreis für abgehende Gespräche um 3 Cent auf 46 Cent (plus Mehrwertsteuer= pro Minute und der für ankommende Telefonate um 2 Cent auf 22 Cent (plus Mehrwertsteuer) pro Minute, teilte die Bundesnetzagentur mit. Die Kosten, die die Mobilfunkanbieter untereinander in Rechnung stellen dürfen (Vorleistungsentgelt) darf ab dem 30. August durchschnittlich nur noch 28 Cent pro Minute betragen.
Die europäischen Regulierungsbehörden hatten den hohen Mobilfunktarifen beim Roaming in den EU-Ländern im vergangenen Jahr den Kampf angesagt und eine schrittweise Absenkung verordnet. Zum 30.August 2009 ist eine weitere Reduzierung geplant, sie soll ebenfalls bis zu 3 Cent pro Minute betragen. Es sei "erfreulich, dass die Mobilfunkanbieter die Bestimmungen der Verordnung größtenteils rechtzeitig und verbraucherfreundlich umgesetzt haben, kommtierte der Bundesnetzagentur-Chef Matthias Kurth die bisherigen Erfahrungen mit der verordneten Absenkung der Roaming-Tarife.
Siehe dazu auch:
- Regulierung der Preise fĂĽr SMS-Roaming kommt
- EU-Kommission will niedrigere Tarife fĂĽrs Daten-Roaming durchsetzen
- EU-Regulierung verteuert Gespräche außerhalb Europas
- Roaming-Regulierung brachte im Sommer kaum Preissenkungen
- EU-Kommission: Handy-Kosten im Ausland deutlich gesunken
- Europäische Mobilfunker befolgen weitgehend Preisgrenzen fürs Handy-Roaming
- EU-Kommission mit EinfĂĽhrung der Roaming-Tarife "insgesamt zufrieden"
- Europäische Regulierer mit Umsetzungsrichtlinien für Roaming-Verordnung
- Roaming-Regulierung unter Dach und Fach
(jk)