Bifurkation

2014 wird der Subaru Legacy 25 Jahre alt. Zum Jubiläum wird die Mittelklasse-Baureihe offenbar in lokale Ausgaben gesplittet. Darauf deuten zwei Studien, die in Los Angeles und Tokio stehen, hin

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Von
  • rhi
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Tokio (Japan), 29. November 2013 – Subaru präsentiert auf den Automessen in Los Angeles und Tokio (22. November bis 1. Dezember 2013) eine neue Modellgeneration und fünf Studien. Gleich zwei davon zeigen einen künftigen Legacy, der 2014 seinen 25. Geburtstag feiert.

In Los Angeles steht das Legacy Concept, eine 4,93 Meter lange Limousine mit 2,88 Meter Radstand. Damit liegt sie gut zwanzig Zentimeter über dem bisherigen Stufenheck-Legacy, der 2009 vorgestellt wurde. Die üppigen Maße deuten darauf hin, dass die Serienausführung dieser Studie den USA vorbehalten bleibt. Dort verkauft sich die Limousine gut, während sie in Europa eine Randerscheinung ist. Zudem sind die USA für Subaru neben Japan der wichtigste Markt, in Ohio besitzt die Marke ein eigenes Werk. Hinsichtlich der technischen Details der Studie hält sich Subaru noch bedeckt, erwähnt wird unter anderem ein Head-up-Display sowie ein Display in der Mittelkonsole, auf dem Inhalte von Smartphones oder Tablets angezeigt werden.

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Auf der 2013er Auto Show in Los Angeles zeigt Subaru die Studie Legacy Concept.

In Japan und besonders in Europa ist der Legacy Kombi beliebt. Auf seine Zukunft gibt Subaru auf der Tokyo Motor Show einen seriennahen Ausblick mit der LEVORG getauften Studie. Der Name setzt sich aus den Wörtern Legacy, Revolution und Touring zusammen. Mit 4,69 Meter liegt der etwas an den Mazda 6 erinnernde Kombi geringfügig unter dem aktuellen Legacy. Der Radstand beträgt 2,65 Meter, das Gewicht liegt bei 1540 Kilogramm. Neu sind Boxer-Turbomotoren mit Benzindirekteinspritzung. Die 1,6-Liter-Version leistet 170 PS, während der Zweiliter-Motor 300 PS mobilisiert. Hinzu kommen ein Allradantrieb und das CVT-Automatikgetriebe Lineartronic. Die Markteinführung in Japan ist für Frühjahr 2014 geplant, ein Datum für Deutschland ist noch nicht bekannt.

Eine weitere interessante Studie in Tokio ist der so genannte "Cross Sport Design", ein künftiges SUV-Modell der Marke. Angesichts seiner 4,30 Meter Länge könnte er ein Wettbewerber des Opel Mokka werden. In Tokio debütiert auch eine weiterentwickelte Variante der bereits im Frühjahr 2013 in Genf gezeigten Subaru-Studie Viziv. In Genf war der Antrieb noch ein Plug-in-Hybridsystem mit Diesel, jetzt kommt in Ergänzung zum vorderen Elektromotor ein 1,6-Liter-Benziner zum Einsatz. Speziell auf den japanischen Geschmack ausgerichtet ist das "Crossover 7 Concept". Der Siebensitzer zeigt die Zukunft des nur in Japan angebotenen Exiga. (imp)