Kleinster gemeinsamer Renner
Der Peugeot 107 bekommt einen Nachfolger. Heute präsentiert Peugeot erste Bilder und zeigt den 108 erstmals auf dem Genfer Autosalon. Mitte Februar will Citroën mit Infos zum baugleichen C1 folgen. Erst zur Messe will Toyota seine Version namens Aygo enthüllen
Saarbrücken, 14. Februar 2014 – Der Peugeot 107 bekommt einen Nachfolger. Heute präsentiert Peugeot erste Bilder und zeigt den 108 erstmals auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16. März 2014). Mitte Februar will Citroën mit Infos zum baugleichen C1 folgen. Erst zur Messe wird ihr gemeinsamer Kooperationspartner Toyota seine Version des selben Kleinstwagens namens Aygo enthüllen.
Obwohl es sich um ein neues Fahrzeug handelt, bekommt es nach heutigem Stand der Erkenntnis nur als Peugeot einen neuen Namen: "108" folgt der neuen 8er-Endziffer-Benennung bei Peugeot. Der Kleinstwagen orientiert sich optisch am Peugeot 308, trägt als Peugeot das Familiengesicht mit großem Grill und markanten Scheinwerfern. Der 108 ist 3,47 Meter lang und 1,62 Meter breit, wie gehabt wird es ihn als Drei- und Fünftürer geben. Von beiden ist auch eine Variante namens Top mit großem Stoff-Faltdach zu haben. Das Verdeck faltet sich mit elektrischer Hilfe auf, es lässt auf einer Fläche von bis zu 80 mal 76 Zentimeter Luft ins Auto. Beim Öffnen fährt ein Spoiler aus, der den Innenraum zugfrei halten soll. Zu den praktischen Eigenschaften gehört der bis zu 196 Liter große Kofferraum, er lässt sich dank klappbarer Rücklehnen auf bis zu 750 Liter vergrößern.
Kleinster gemeinsamer Renner (13 Bilder)

Den neuen Peugeot 108 gibt es auch als Dreitürer und mit einer Zweifarb-Lackierung.
Mehr Individualisierung
Zu den neuen Ausstattungen gehören neben einem Sieben-Zoll-Touchscreen auch ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, eine Klimaautomatik, ein Tempomat, elektrisch beheizte Außenspiegel, eine Rückfahrkamera und ein Lichtsensor. Neben einer Bluetooth-Schnittstelle wird eine so genannte "Mirror Screen"-Funktion angeboten. Dabei wird der Touchscreen zum Spiegelbild eines gekoppelten Smartphones, es kann dann auch dort bedient werden. Bei einigen Modellen ist auch eine Sprachsteuerung möglich. Während der Fahrt sind aus Sicherheitsgründen jedoch nur Apps wie die Navigation oder Infotainment-Angebote zugänglich. Was von diesen Ausstattungen für unsere Märkte bereits ab Werk verbaut ist, wurde noch nicht bekannt gegeben, bei der Individualisierung soll dem Kunden mit der neuen Generation aber deutlich mehr Auswahl geboten werden als bisher.
Weniger Verbrauch
Die Motorenpalette umfasst vier Motor-Getriebevarianten, alle Antriebe sind Dreizylinder-Ottomotoren: Den 1.0 e-VTi 68 mit 68 PS und 95 Nm Drehmoment gibt es mit mit Fünfgang-Schaltgetriebe, mit automatisiertem Fünfgang-Getriebe und als 1.2 VTi 82 mit 82 PS und 118 Nm und Fünfgang-Schaltgetriebe, alle Motoren bleiben im Bereich zwischen 95 bis 99 Gramm CO2 pro Kilometer und sind mit einer Berganfahrhilfe kombiniert. Die Leistungsdaten stelle man sich nun noch im Verhältnis zu angekündigten 840 Kilogramm vor und schon kann man sich einen recht lebendigen Stadtwagen vorstellen. Weitere Daten zum 108 will der Hersteller erst zur Messe präsentieren. (fpi)