Frische Nase
Rund fünf Jahre hat Hyundai sich mit einem Update für den ix20 Zeit gelassen –für die sonstigen Auffrischungsintervalle der Marke eine ungewöhnlich lange Zeit. Angesichts dessen fallen die Veränderungen ziemlich überschaubar aus – bis auf einen Punkt
München, 31. Juli 2015 – Rund fünf Jahre hat Hyundai sich mit einem Update für den ix20 Zeit gelassen –für die sonstigen Auffrischungsintervalle der Marke eine ungewöhnlich lange Zeit. Angesichts dessen fallen die Veränderungen ziemlich überschaubar aus – bis auf einen Punkt.
Kaum verändert
Äußerlich hat sich ebenso wenig getan wie technisch. Die Front wurde mit einem neuen Kühlergrill nun den restlichen Modellen von Hyundai angepasst. Die teuerste Ausstattung bekommt noch LED-Rückleuchten, womit alle optischen Neuerungen auch schon beschrieben sind. Ab sofort erfüllen alle Motoren die Euro-6-Norm, was nicht weiter verwundert, denn ab 1. September müssen die ohnehin alle erstmals zugelassenen Autos einhalten. Immerhin tut sich bei den Getrieben etwas, denn Hyundai ersetzt die betagte Viergang-Automatik durch eine neue mit sechs Gängen.
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(Bild: alle Hyundai)
Wie bisher gibt es zwei Benziner, die 90 und 125 PS leisten, und zwei Diesel mit 90 und 116 PS. Dazu bietet Hyundai vier Ausstattungslinien an, wobei dem Basismodell wohl eher die Rolle eines Lockvogels zufällt. Denn die Zahl der Käufer, die heute noch einen Neuwagen ohne Klimaanlage ordern, dürfte gering sein. Hyundai bietet sie im billigsten Modell nicht einmal gegen Aufpreis an. Dass diese Version auch noch 600 Euro mehr kostet als bisher, dürfte ihrer Verbreitung nicht zuträglich sein.
Auch für die nächsthöhere Version, die mindestens 17.290 Euro kostet, lässt sich außer der Metalliclackierung nichts dazubestellen. Dafür sind hier außer einer Klimaanlage auch eine Fernbedienung für die Zentralverriegelung und elektrisch verstellbare Außenspiegel Serie.
Auswahl nur fĂĽr teure Linien
Etwas Auswahl an Extras bieten erst die beiden teuersten Linien. Dann gehören Dinge wie Sitzheizung, Lederlenkrad oder auch Einparksensoren hinten dazu. Erst hier kann der Käufer auch Dinge wie ein großes Glasdach oder ein Navigationssystem ordern. Mit mindestens 19.690 Euro spielt der kleine Van dann allerdings schon wieder in einer anderen Preisklasse mit. Schluss ist bei dieser Summe freilich noch lange nicht: Wer den kräftigsten Diesel mit allen verfügbaren Extras bestellt, kommt derzeit auf einen Listenpreis von genau 28.000 Euro. Sinnvoller erscheinen da die beiden Sondermodelle, für die der Importeur einen Preisvorteil von mindestens 560 Euro errechnet hat. Der Haken lautet allerdings auch hier: Außer der Farbe kann der Kunde nichts individualisieren. (mfz)