Rückruf: Ford Fiesta Diesel mit undichtem Steuergerät
Ford holt gerade ein Problem ein, welches eigentlich seit zwei Jahren durch einen Rückruf gelöst sein sollte. Ein Steuergerät für die Glühkerzensteuerung ist undicht. Das kann einen Kurzschluss verursachen, der im Extremfall zum Brand führen kann
(Bild: Ford)
Ford holt gerade ein Problem ein, welches eigentlich seit zwei Jahren durch einen Rückruf gelöst sein sollte. Ein Steuergerät für die Glühkerzensteuerung ist undicht. Durch seine Einbaulage weit unten im Motorraum kann Spritzwasser eindringen, schrieb der ADAC vor knapp zwei Jahren. Das kann einen Kurzschluss verursachen, der im Extremfall zum Brand führen kann. Diese Gefahr besteht auch für parkende Autos, denn das Modul wird ständig mit Strom versorgt.
Vom aktuellen Rückruf sind 10.545 Fahrzeuge allein in Deutschland betroffen. Sie wurden zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 29. August 2013 gebaut. In diesem Zeitraum gab es ein Facelift der Baureihe – bei den ersten Exemplaren des überarbeiteten Modells muss das Modul ebenfalls getauscht werden. Beim Rückruf aus dem November 2014 waren Fiesta Diesel betroffen, die zwischen Februar 2010 und Dezember 2011 vom Band liefen. Damals hieß es, der Tausch dauere etwa eine halbe Stunde. Inzwischen werden laut asp-online nun nur noch 12 Minuten für den Tausch veranschlagt. Die Ursache für diese Beschleunigung dürfte eine veränderte Einbauposition sein. An der Gefahr, dass Wasser eindringen kann, hat sie offensichtlich nichts geändert.
(mfz)