Trompeten von Jericho: Unterwegs im neuen Maserati Quattroporte S

Nicht nur der Name des Italieners ist Musik, durch vier Endrohre entlässt sein 430 PS starker 4,7-Liter-V8 einen beeindruckenden Sound – wir wollten wissen, ob die Sportlimousine den Sprung auf den Olymp schafft

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Salzburg, 25. Juli 2008 – Maserati Quattroporte S – schon der Name ist Musik. Doch die viertürige Sportlimousine kann nicht nur durch den Klang ihres Namens beeindrucken. Ein stärkerer Motor hebt den schicken Italiener endgültig in den Olymp der Luxuslimousinen. Wir konnten die neue 430-PS-Variante bereits ausprobieren.

Beileibe, der 4,2-Liter-Motor im bisherigen Quattroporte ist kein Schwächling. Als Krönung gibt es fortan den neuen V8-Motor mit 4,7 Liter Hubraum und 30-Extra-PS. Bekannt ist das Triebwerk bereits aus dem kürzlich vorgestellten GranTurismo S und dem Alfa 8C Competizione. Das Drehmoment im neuen Maserati-Aggregat steigt dank Volumenzuwachs von 460 auf 490 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 280 km/h. Leider wächst mit der Leistung auch der Spritdurst des Italieners, Maserati gibt ihn mit 15,7 Liter an. Und auch das ist noch ein sehr optimistischer Wert.

Trompeten von Jericho: Unterwegs im neuen Maserati Quattroporte S (25 Bilder)

Mehr Kraft durch mehr Hubraum: Der neue Maserati Quattroporte S

Auffälligste optische Änderung des Quattroporte S und des Quattroporte gegenüber dem Vorgänger ist der nicht mehr quer sondern jetzt senkrecht gestreifte Kühlergrill. Die neue Optik des Kühlerschlundes erinnert stark an die des Coupés GranTurismo. Hinzu kommen die neuen Front- und Heckleuchten in LED-Technik, sowie die stärker ausgeprägten Seitenschweller und überarbeitete Stoßfänger. Wie so oft wurden also nur Änderungen im Detail vorgenommen, die haben es allerdings in sich und verleihen dem Viertürer besonders an der Front ein etwas bulligeres Erscheinungsbild.