Trompeten von Jericho: Unterwegs im neuen Maserati Quattroporte S
Seite 3: Trompeten von Jericho: Unterwegs im neuen Maserati Quattroporte S
FĂĽr die Autobahn zu straff gefedert
Das straffe Skyhook-Fahrwerk begünstigt eine sportliche Fahrweise. Nach Betätigung der Sport-Taste im Armaturenbrett ändert sich nicht nur die Kennlinie des Motors, sondern auch die Federung verhärtet sich deutlich und gibt Fahrbahnunebenheiten noch direkter an den Fahrer weiter. Auf der Landstraße geht das bei entsprechender Fahrweise noch in Ordnung. Auf der Autobahn nervt die Sport-Einstellung aber auf Dauer. Jede Querfuge wird spürbar – ein sanftes Dahingleiten stellen wir uns anders vor.
Automatische Schaltvorgänge trotz Manuell-Modus
Überaus sanft gehen aber die Schaltwechsel der Sechsgang-Automatik vonstatten. Wer sich von dem Automaten nicht bevormunden lassen will, der kann die Gänge auch manuell mit dem Schalthebel in der Mittelkonsole oder den optionalen Schaltwippen hinter dem Lenkrad wechseln. Einziges Manko am Manuell-Modus ist, dass das Getriebe bei einer gewissen Drehzahl eigenständig hochschaltet und nicht in den Begrenzer dreht. Wenn schon manuell schalten, dann bitteschön konsequent.
Ăśppige Serienausstattung
Wer in der Luxusliga mitspielen will, der muss seinen Kunden auch den entsprechendes bieten. Dass sich die Italiener aus Modena dessen bewusst sind, beweisen sie mit der üppigen Serienausstattung: Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Nebelscheinwerfer, Parksensoren hinten, ein Navigationssystem mit 30 Gigabyte großer Festplatte, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und eine Lederausstattung von Poltrona Frau sind ab Werk im Grundpreis inbegriffen. Weiterhin vergeblich sucht man aber auf der Optionsliste nach Extras wie einem Keyless Entry, einem Fahrspurassistenten oder gar einer Rückfahrkamera. Bei den deutschen Premiumherstellern gehören diese Details bereits zum festen Bestandteil der aufpreispflichtigen Extras.