Hübsch nützlich: der Suzuki Splash im Test
Ein frischer Farbspritzer in der Kleinwagenwelt ist der Splash allemal – vor allem im Vergleich zu seinem Vorgänger Wagon R+. Wie sich der Kleine fährt und ob die schicke Schale Platz für Nutzwert lässt, klärt unser Test
- sl
Cannes (Frankreich), 8. Februar 2008 – Warum der kleine Suzuki Splash heißt, erschießt sich dem Betrachter nicht sofort, auch wenn sein Name nach Suzukis Willen Lebensfreude, Jugendlichkeit, Frische und Zeitgeist ausstrahlen soll. Nehmen wir ihn einfach als einen frischen Farbspritzer im Kleinwagensegment, eine Übersetzung, die im Vergleich zum Vorgänger allemal hinkommt. Der verbreitete eher den Charme eines Schuhkartons und hatte mit dem Splash nur gemeinsam, als Zwilling des Opel Agila unterwegs zu sein. Doch trotz allem Sinn für schöne Formen soll der Splash vor allem auch nützlich und geräumig sein. Ob dieser Spagat gelingt, erfahren Sie in diesem Test.
Viel schöner
Kein Vergleich also mit dem hohen, schmalen und wenig schönen Wagon R+: Von außen sieht der Splash aus wie ein gut designter, europäischer Kleinwagen. Allerdings fällt auch die große Höhe auf. Mit einer Länge von 3,72 Meter ist der Kleine etwa so lang wie ein Toyota Yaris, allerdings auch sechs Zentimeter höher. Das Auto nutzt die gleiche Plattform wie der Swift. Wie beim Vorgänger Wagon R+ wird ausschließlich eine fünftürige Variante angeboten. Ebenfalls wie beim Wagon R+ gibt es beim Splash einen baugleichen Opel Agila.
Hübsch nützlich: der Suzuki Splash im Test (26 Bilder)

Der Suzuki Splash kommt Ende April 2008 auf den Markt
Drei Motoren
Sowohl im neuen Agila wie im Splash werden drei Motoren angeboten: Neben einem 75 PS starken Diesel, eine Fiat-Konstruktion, sind dies zwei von Suzuki neu entwickelte Benziner mit 65 und 86 PS. Alle drei Aggregate werden mit einer Fünfgang-Schaltung geliefert, nur den starken Benziner gibt es optional auch mit einer Viergang-Automatik.