Hübsch nützlich: der Suzuki Splash im Test

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Wir haben den 86-PS-Benziner gefahren. Anders als beim kleinen Benziner handelt es sich bei dem 1,2-Liter um einen Vierzylinder. Er fällt durch geringe Lautstärke positiv auf, allerdings nicht durch besonders viel Power. Gerade auf Steigungen fühlt er sich richtig schlapp an. Laut Hersteller verbraucht der Motor nur 5,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Nach unseren Testfahrten durch die Hügel Südfrankreichs zeigte der Bordcomputer allerdings recht heftige 7,8 Liter Verbrauch an.

Das Fünfgang-Getriebe schaltet sich etwas knochig. Jedem Gangwechsel wird ein gewisser Widerstand entgegengesetzt, und beim Einlegen knackt es deutlich. Doch damit lässt es sich gut leben. Auch das Fahrwerk ist für diese Klasse durchaus in Ordnung. Es ist recht straff ausgelegt und wirkt damit deutlich sportlicher als der getestete Motor. In Kurven legt sich das Auto damit nur wenig nach außen. Bei Bodenunebenheiten kann es dafür aber holprig werden.

Im Inneren tut Suzuki das, was chinesische Hersteller beim Karosseriedesign tun: Ideen klauen. Allerdings hat sich Suzuki bei der Konkurrenz wirklich pfiffige Elemente abgeguckt. Der Drehzahlmesser sitzt wie im Smart als lustiges Stielauge auf dem Armaturenbrett, der große runde Tacho erinnert stark an den Mini, der griffgünstig erhöht angebrachte Schalthebel an den Fiat Panda. Und das Raumkonzept stammt erkennbar vom Honda Jazz ab.