Schnell und hoch: Sport-Allradler Mazda CX-7 im Test

Hoch sitzen und dabei sportlich fahren: Diesen Spagat meistert der neue Mazda CX-7 besonders gut. Der 260 PS starke Turbo-Allradler kommt im Oktober auf den Markt. Wir haben bereits eine Testfahrt unternommen

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Von
  • mh
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Paris, 25. Juli 2007 – Nicht nur Haribo bietet bunte Mischungen an. Auch Mazda bringt im Oktober 2007 viele heiß begehrte Zutaten zusammengeschnürt in einem Paket auf den Markt. CX-7 nennt sich das spannende Misch-Mobil. Nach Aussage von Mazda handelt es sich um das erste Sports-Crossover-Modell überhaupt, also um einen betont sportlichen Allradkombi mit erhöhter Bodenfreiheit. Abgesehen von einer Reihe speziell konstruierter Teile stammt die Technik für den Neuling unter anderem vom neuen MPV, vom 5 und vom 3 MPS. Hinzu kommt der aus dem 6 MPS bekannte Antriebsstrang: ein 260 PS starker Turbobenziner, dessen Kraft variabel an die beiden Achsen verteilt wird. Was der Vielfältige so kann, haben wir beim ersten Angasen erfahren.

Sehr sportlich gestylt
Nicht nur technisch, auch optisch bietet der CX-7 Bekanntes aus dem Mazda-Kosmos. Die bullig-sportliche Front erinnert in einigen Details an den RX-8. So hat der CX-7 vom Kreiskolben-Dynamiker unter anderem die kraftvoll herausgestellten Radhäuser vorne mit schlitzförmigen Scheinwerfern geerbt. Beim neuen Allradler könnte es sich andererseits auch um einen gelifteten, in alle Richtungen gewachsenen und hochbeinigen 3 MPS handeln. Für ein SUV sieht der Mazda bemerkenswert schnittig aus. So steigt, ähnlich wie bei Sportwagen, die lang gezogene Frontscheibe im flachen Winkel von nur 66 Grad langsam an.

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Ein hochbeiniger Sprinter: Der CX-7 rennt in 8,0 Sekunden auf Tempo 100

Sportlich und schick, jedoch nicht edel
Die Fahrgäste müssen keineswegs sportlich sein, um in den 1,65 Meter hohen Boliden zu steigen. Das Platzangebot ist vorne wie hinten ordentlich. Auch der Innenraum wurde dynamisch gestaltet. Ins Auge fällt die doppelstöckige Armaturentafel mit drei Rundinstrumenten. Die zentrale Geschwindigkeitsanzeige mit 240-km/h-Ziffernblatt kommt dem Fahrer räumlich entgegen. Die Bedieneinheiten sind sehr übersichtlich und sinnvoll angeordnet. Ansonsten dominiert innen schwarzer Kunststoff, der sauber verarbeitet und auf den ersten Blick auch recht ansehnlich wirkt. Doch gibt es keine Softoberflächen, sondern durchweg kratzempfindliches Hartplastik. Bei den Applikationen in Aluoptik und den Klavierlack-Oberflächen handelt es sich nur um Imitate. Bei europäischen Herstellern kommen in diesem Segment meist edlere Materialien zum Einsatz.