Schnell und hoch: Sport-Allradler Mazda CX-7 im Test

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Durchschnittlicher Kofferraum
Der Kofferraum des CX-7 bietet normalerweise Platz für 455 Liter Gepäck. Steht man am offenen Heck, kann man von dort gut zwei in den Seitenwänden befindliche Hebel errreichen. Zieht man an ihnen, klappt die im Verhältnis 60 zu 40 geteilte Rückbanklehne nach vorn. Das geht kinderleicht und kann beim Beladen sehr hilfreich sein. Der Kofferraum ist jedoch etwas aufsteigend und mit maximal 1348 Liter dachhohem Stauraum nicht sonderlich groß. Ein Clou ist der umdrehbare Kofferraumboden. Die Unterseite besteht aus Plastik, so dass sich der Dreck von schlammverkrusteten Wanderschuhen problemlos wieder wegwischen lässt. Unterm Kofferraumboden befinden sich noch ein Notrad sowie zwei kleinere Staufächer. Mehr Funktionalität hat das Gepäckabteil nicht zu bieten.

Mit Schlangenleder und Entrieglungsautomatik
Unser Testwagen bot das höchste Ausstattungsniveau mit Ledersitzen, die zusätzlich mit Schlangenleder-Imitat verziert wurden. Ebenfalls serienmäßig gehört zu dieser Ausstattung ein schlüsselloses Zugangs- und Start-System. Ein Signalgeber in Form einer dicken Scheckkarte kann einfach in der Tasche bleiben. Sobald man sich dem Fahrzeug nähert, wird automatisch entriegelt. Ähnlich wie bei einem Zündschloss, aber ohne Schlüssel, wird der Motor gestartet.

Ordentlicher Turboschub
Der so zum Leben erweckte Vierzylinder leistet dank eines Turboladers bei nur 2,3 Liter Hubraum mächtige 260 PS. Die Kraftverteilung auf alle vier Räder sorgt dafür, dass Antriebseinflüsse auf die Lenkung so gut wie nicht spürbar sind. Auch Traktionsprobleme sind dem Antrieb zumindest auf trockenem Asphalt fremd. Von unten raus wirkt der Vierzylinder zunächst etwas unharmonisch, ziert sich bei der gleichmäßigen Gasannahme und sorgt so für ein zunächst ruckeliges Anfahren. Ab etwa 2000 Touren geht dafür die Post richtig ab. Bei niedrigen Drehzahlen noch sehr leise, klingt der Motor bei höheren Touren zwar kernig, jedoch nie betont sportlich. Mit einem beachtlichen Druck im Rücken spürt man den Vorwärtsdrang des potenten Fünftürers. Zwischenspurts und Überholvorgänge machen dank der hohen Elastizität richtig Spaß. Bis 7000 Touren kann man den Motor drehen, dann regelt der Begrenzer sanft ab und mahnt zum Hochschalten. Das Wechseln der Gänge geht knackig, exakt und mit sehr kurzen Wegen von der Hand. Wie das Kupplungspedal, so muss auch der Gangwahlhebel jedoch mit etwas Kraft bewegt werden.