Zwerg-Koreaner: Atos-Nachfolger Hyundai i10 im Test
Was in manchen Ländern als Familienauto herhalten muss, gilt hierzulande als Kleinstwagen – als möglichst billiges Auto, um von A nach B zu gelangen. Wir haben getestet, wie sich der Klassenneuling Hyundai i10 dabei schlägt
- sl
Wien (Österreich), 13. März 2008 – Wer einfach nur von A nach B kommen möchte, ist zumindest in Deutschland der typische Kunde für preisgünstige Kleinstwagen des so genannten A-Segments. In der Klasse der Kleinsten tummeln sich Fahrzeuge wie den Fiat Panda, den Toyota Aygo, die neuen Modelle Opel Agila sowie Fiat 500 und nun auch den Hyundai i10. Wir haben den Atos-Nachfolger für Sie getestet und erkundet, was man auch bei den ultragünstigen Autos erwarten darf.
Unter der 10.000-Euro-Schwelle
Dabei ist günstig nicht mehr das, was es früher mal war. Für die 9990 Euro, die ein i10 mindestens kostet, bekam man vor kurzer Zeit noch einen Fiat Punto oder einen Peugeot 206, also Autos, die eine Klasse höher angesiedelt sind. Der knapp 3,60 Meter lange Stadtfloh i10, der ausschließlich als Fünftürer angeboten wird, ist nach dem i30 das zweite Modell, das der neuen numerischen Nomenklatur von Hyundai folgt. Im Herbst 2008 wird dann der Getz durch den i20 ersetzt, und beim nächsten Generationswechsel wird aus dem Sonata der i40, aus dem Tucson der iX35 und aus dem Santa Fe der iX45. Das größte Hyundai-SUV, das in den USA als Veracruz schon verkauft wird, kommt im Dezember 2008 unter dem Namen iX55 auf den Markt.
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Der neue City-HĂĽpfer Hyundai i10 beerbt den Atos.
Zunächst zwei Motoren
Bleiben wir aber bei der Gegenwart. Den nun eingeführten i10 gibt es mit zwei Motoren. Außer dem 1,1-Liter-Benziner mit 67 PS wird – erstmals in Hyundais A-Segment-Auto – ein Diesel angeboten, ein 1,1-Liter-Motor mit 75 PS. Im Herbst 2008 kommt noch ein stärkerer Benziner hinzu, der 1,2 Liter Hubraum besitzt und 75 PS leistet, also nur acht PS mehr als der kleine Benziner. Zunächst wird der Verkaufsmix nach Einschätzung von Hyundai aber so aussehen: 95 Prozent 67-PS-Benziner und nur fünf Prozent Diesel. Deshalb haben wir den Ottomotor für unseren Test gewählt.