Robotaxi: Bosch und Daimler wollen Kooperation beenden

Die Herausforderung, Robotaxis zu entwickeln, sei doch "größer, als es viele gedacht hätten", sagt Bosch. Mit Daimler arbeite man weiter auf anderen Feldern.

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Mercedes Vision Urbanetic

Autonom fahrender Taxi-Prototyp Mercedes Vision Urbanetic von Daimler 2019

(Bild: Daimler)

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  • dpa

Der Stuttgarter Autohersteller Daimler und der Technologiekonzern Bosch aus Gerlingen wollen die gemeinsame Entwicklung sogenannter Robotaxis fĂĽr den Stadtverkehr einstellen. Das sagten Sprecher beider Unternehmen gegenĂĽber der Deutschen Presse-Agentur.

Die Firmen hatten Software und Hardware für fahrerlose Wagen entwickelt, die in Städten unterwegs sein sollten. Bosch und Daimler wollen die Entwicklungen den Angaben nach nun getrennt voneinander fortführen. Ein Datum für das Ende der Kooperation ist noch offen.

Bosch-Geschäftsführer Harald Kröger sagte der Süddeutschen Zeitung (Ausgabe vom 10. August 2021), dass die Herausforderung, Robotaxis für den Stadtverkehr zu entwickeln, doch "größer ist, als es viele gedacht hätten". Eine Sprecherin erklärte der dpa, für Bosch bleibe automatisiertes Fahren ein strategisches Geschäftsfeld. Die Zusammenarbeit habe Fortschritte erbracht, zum Beispiel bei der Umfeld-Wahrnehmung und der Fahrstrategie. "Die erzielten Ergebnisse sollen in die jeweilige weitere, eigenständige Entwicklung der beiden Unternehmen überführt werden."

Ein Daimler-Sprecher teilte mit, beide Unternehmen hätten sich einvernehmlich auf Gespräche zum Abschluss der Kooperation verständigt – "insbesondere aufgrund der bereits erreichten Meilensteine und des fortgeschrittenen technischen Stands". Beide erklärten, in anderen Fällen weiter zusammenarbeiten zu wollen.

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(Bild: jamesteohart/Shutterstock.com)

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(fpi)