Renault: Künftige Autos werden wertstabiler

Durch die Möglichkeit, Funktionen künftig auch nachträglich zu implementieren, würden Autos in der Zukunft weniger schnell an Wert verlieren, meint Renault.

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Wie andere Autokonzerne arbeitet auch Renault daran, ein Geschäft mit buchbarer Software aufzubauen. Damit könnten nachträglich Funktionen freigeschaltet werden, die der Erstkäufer nicht mitbezahlen wollte.

(Bild: Pillau)

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  • dpa

Renault geht davon aus, dass künftige Autos dank der Digitalisierung langsamer als heute ihren Wert verlieren werden. "Die Kosten des Fahrzeugs werden vielleicht zunächst höher sein, aber die Tatsache, dass mit der Zeit neue Funktionen hinzukommen, kann dafür sorgen, dass der Restwert steigt, statt wie heute zurückzugehen", sagte Renault-Manager Thierry Cammal am Rande des Mobile World Congress in Barcelona.

Cammal führt beim französischen Autohersteller die Software Labs, die Technologien für künftige Fahrzeuge entwickeln. Der Übergang zu elektrischen und vernetzten Fahrzeugen erfordere, "dass wir komplett die Architektur des Autos verändern", betonte er. Unter anderem gehöre dazu, dass es statt vieler verstreuter Steuerungseinheiten wenige zentralisierte gebe. Renault arbeite bei dem Wandel mit Technologie-Unternehmen wie Google oder dem Chipkonzern Qualcomm zusammenarbeiten. Es sei aber wichtig, dass der Hersteller am Ende die Kontrolle "über kritische Elemente der Software" behalten, betonte der Automanager.

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(mfz)