Probefahrt mit dem VW ID.7: Wie gut sich das Oberklasse-Elektroauto fÀhrt
Bei VW setzt man groĂe Hoffnungen auf den Nachfolger des Passats. Wie fĂ€hrt sich das Elektroauto ID.7? Eine erste Probefahrt mit der Limousine
(Bild: VW)
- Wolfgang Gomoll
Der Passat leitete vor ziemlich genau 50 Jahren die Rettung von Volkswagen ein. WasserkĂŒhlung und Frontantrieb bedeuteten einen Paradigmenwechsel in Wolfsburg. Mit dem ID.7 vollzieht sich wieder ein tiefgreifender Wandel fĂŒr Volkswagen in dieser Klasse, ein Vorreiter aber ist er nicht mehr. Er nutzt die weiterentwickelte Basis des Modularen Elektrobaukastens, die mehr Leistung und Batterien mit etwas mehr Energiegehalt mitbringt. Wir konnten vor der Premiere eine erste Probefahrt mit dem VW ID.7 unternehmen.
VW pflegt unverĂ€ndert eine Unaufgeregtheit in der Gestaltung. Das darf man getrost langweilig finden, sollte dabei aber nicht vergessen, dass der Konzern damit in der Vergangenheit extrem erfolgreich war. Die Verantwortlichen in Wolfsburg gehen offenkundig davon aus, dass das auch so bleibt. ID.2all und auch der ID.7 sind konservativ geformt und bilden damit einen Gegenpol in Zeiten, in denen viele Konkurrenten versuchen, sich mit möglichst markantem Design abzusetzen. Innen wie auĂen ĂŒberrascht optisch also am ehesten, dass kaum etwas ĂŒberrascht.
Behutsame Fortschritte bei der Technik
Auch technisch macht der brandneue ID.7 gegenĂŒber den bisherigen Elektroautos von VW nur behutsame Fortschritte. Die bisher gröĂte Batterie auf dieser Basis wird in der Limousine die Grundausstattung. Brutto 82, netto 77 kWh sind es hier. VW nennt eine Peakladeleistung von 170 kW und eine maximale Reichweite von 615 km. TatsĂ€chlich neu ist die Option auf eine gröĂere Batterie. Ihre Eckdaten: 91 kWh brutto, 85 davon netto nutzbar, 200 kW Spitzenladeleistung und eine Reichweite im WLTP von 700 km. Der Fortschritt ist also nicht gerade gewaltig, aber immerhin: Es gibt ihn, und er wird im Zuge der nĂ€chsten Ăberarbeitungen auch in Modelle wie Audi Q4 oder Skoda Enyaq einziehen. Es bleibt bei einer Spannungsebene von 400 Volt.
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