Ruf stellt den Stormster vor

Die Ruf Automobile GmbH aus dem bayerischen Pfaffenhausen machte bereits im Oktober 2008 mit dem eRuf auf sich aufmerksam. Nun kommt der Stormster: Das Elektro-SUV basiert auf dem Porsche Cayenne

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Von
  • Henry Dinger

Pfaffenhausen, 11. November 2009 – Die Ruf Automobile GmbH aus dem bayerischen Pfaffenhausen zeigte bereits im Oktober 2008 dem eRuf, einen elektrifizierten Porsche 911. Nun kommt der Stormster: Dieses elektrisch angetriebene SUV basiert auf dem Porsche Cayenne. Auch der Stormster wird, wie das eRuf-Sportwagenprojekt, in Zusammenarbeit mit Siemens entwickelt. Angetrieben wird der E-Wagen von einem Elektromotor, der 367 PS leistet. Das zünftige Leergewicht von 2670 Kilogramm sorgt dafür, dass der Cayenne 10 Sekunden für die Beschleunigung auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 150 km/h.

Die maximale Reichweite soll 200 Kilometer betragen. An einer normalen Haushaltssteckdose laden die Akkus in etwa acht Stunden wieder auf. Die Lithium-Ionen-Akkus stammen von der Li-Tec Battery GmbH. Li-Tec ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Evonik Industries AG (50,1%) und der Daimler AG (49,9%). Es entwickelt, produziert und vertreibt unter anderem großformatige Lithium-Ionen-Batteriezellen für Anwendungen im Automobil.

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Stormster: Das Elektro-SUV von Ruf basiert auf den Porsche Cayenne.

Der allradgetriebene Stromer rollt auf Fünfspeichen-Leichtmetallrädern. Dafür hat Hankook leichtlaufende Winterreifen im Format 295/30 R 22 entwickelt. Im Rahmen der UN-Klimakonferenz vom 7. bis zum 18. Dezember 2009 in Kopenhagen fahren drei Stormster ihren ersten Einsatz. Möglicherweise bereits im dritten oder vierten Quartal 2010 könnte der Stormster in einer Kleinserie produziert werden. Ein Preis steht noch nicht fest.

Soweit die Angaben von Ruf. Angesichts der großzügigen Nennungen der beteiligten Unternehmen wirkt der Stormster freilich vor allem wie ein Prestigeobjekt. Angaben zur Kapazität der Batterie fehlen völlig, für die angestrebte Reichweite dürften aber 40 kWh das Minimum sein, macht nach derzeitigem Stand rund 40.000 Euro allein für den Energiespeicher. Und auch in Kopenhagen wird den meisten bewusst sein, dass kleine Elektroautos weniger Strom verbrauchen. (imp)