Fahrrad-Dachträger im Test

GTÜ und ACE haben Fahrradhalter für das Autodach von fünf Herstellern einem Praxistest unterzogen. Fazit der Prüfer: Billigprodukte bieten wenig Sicherheit, Qualität zahlt sich aus

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Von
  • Matthias Nauman
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Stuttgart, 12. Februar 2010 – Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat zusammen mit dem Autoclub Europa (ACE) Fahrradhalter für das Autodach einem Praxistest unterzogen. Fünf verschiedene Modelle wurden in den Disziplinen Handhabung/Montage, Fahrtest und Crash-Test geprüft. Das Fazit der Prüfer: Billigprodukte bieten wenig Sicherheit, Qualität zahlt sich aus.

Den Spitzenplatz belegte mit der Note "sehr empfehlenswert" und der höchsten Punktzahl in der Gesamtbewertung der "Thule Pro Ride 591". Mit "empfehlenswert" schnitten die Radhalter "Montblanc Discovery", "Atera Giro AF" und "d.frey Classic" ab. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landete mit der Bewertung "nur bedingt empfehlenswert" der Träger "Fabbri BICI 2000 ALU".

Fahrrad-Dachträger im Test (3 Bilder)

Fahrradträger-Test: Unter anderem werden die Belastungen bei schnellem Ausweichen geprüft.

Die Halterung war bei dem Test auf einen Relingträger mit Nutstein-Schienen ausgelegt. Bei der Montage wirkte die Qualität der Trägersysteme bis auf eine Ausnahme gut. Bei den Fahrprüfungen schwächelten drei Kandidaten. Vor allem schnelles Ausweichen vertrugen nicht alle Träger. Bei Atera brach der untere Anlenkpunkt des Stützrohrs, bei d.frey verbog sich die Grundplatte, und bei Fabbri gab die ganze Konstruktion nach. In allen drei Fällen blieben die Räder trotz gefährlicher Schieflage immerhin auf dem Dach.