Audi A1 e-tron mit Range Extender: Pilotversuch in München
GPS-Ortung
Während des Versuchs wird das komplette Mobilitätsverhalten der Probanden erfasst und analysiert – also etwa auch Wege mit Bus und Bahn oder dem Fahrrad. Ziel ist es, nicht nur die Nutzung der Elektroautos zu erfassen, sondern darüber hinaus auch herauszufinden, welchen Einfluss die Elektromobilität auf die Nutzung anderer Verkehrsmittel hat. Für die Erfassung hat die TU München eine Applikation für Smartphones mit GPS-Empfänger entwickelt. Diese tragbare und zugleich "anwenderfreundlich" programmierte Anwendung soll sicherstellen, dass die Teilnehmer bis zum Ende des Pilotprojekts ausreichend motiviert sind.
Spontane Feedbacks und Datenschutz
Die Smartphone-Anwendung setzt sich aus zwei Teilbereichen zusammen. Der erste erfasst die Position der Teilnehmer via GPS-Daten. Der zweite Teilbereich dient der Befragung des Probanden: "Zu jeder Situation, in denen dem Nutzer irgendetwas besonders gut gefällt oder stört, kann er das via Text oder Sprachaufzeichnung in das Smartphone eingeben", erläutert Thomas Pesce vom Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München gegenüber heise Autos.
Selbstverständlich würden die Nutzer im Vorfeld über die Erfassung aufgeklärt und alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten, ergänzt der Diplom-Ingenieur. Es gehe den Forschern auch nicht um ein Tracking von Individuen, sondern man interessiere sich für das Mobilitätsverhalten bestimmter Nutzergruppen – unterschieden nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Anzahl der Fahrzeuge im Haushalt, Pendelstrecke zur Arbeit und so weiter.