Audi Q7 3.0 TDI quattro: Bayern-SUV im Fahrbericht
Angemessener Verbrauch
Die Maschine reagiert spontan auf Gasbefehle und bleibt stets angenehm leise. Die Turbolader mit ihrer variablen Schaufelrad-Geometrie pressen theoretisch bis zu 600 Kubikmeter Luft pro Stunde in den Motor. So sollen 7,9 l/100 km reichen. In unserem Test mit einem überproportionalen hohen Anteil an Stadtverkehr und schneller Autobahnfahrt waren im Schnitt 10,2 l/100 km fällig. Angesichts der Fahrleistungen und des hohen Gewichts ein akzeptabler Wert. Wer das SUV nicht hetzt, wird sicher auch mit 9 Litern hinkommen. Dank des 100-Liter-Tanks ist es durchaus möglich, den großen Ingolstädter 1000 Kilometer und weiter ohne Tankstopp zu bewegen.
Automatik nicht immer sanft
Die Krafteinteilung übernimmt im Q7 eine Achtgang-Automatik – die acht Gänge werden einen erheblichen Anteil am effizienten Kraftstoffeinsatz haben. Außerdem ist serienmäßig ein Start-Stopp-System mit an Bord. Die Automatik arbeitet im Stadtverkehr teilweise etwas ruckelig, bei höheren Geschwindigkeiten auf Landstraße und Autobahn gibt sich dieses Phänomen. Dann verlaufen die Stufenwechsel sanft. Im Stand macht sich das Start-Stopp-System bemerkbar. Geht man von der Bremse, startet die Maschine spontan, aber manchmal unter heftigem Rappeln. Damit das Start-Stopp-System auch bei niedrigen Außentemperaturen arbeiten kann, liefert eine besonders starke Batterie die Start-Energie. Am Ende soll Start-Stopp für eine Kraftstoffersparnis von bis zu 0,3 l/100 km sorgen.